Bildschirm-Cowboys.
Westernserien im deutschen Fernsehen

 

 

Am 2. März 1956 entließen Frankreich und Spanien Marokko in die Unabhängigkeit und ich war knapp acht Monate alt.[1] Abgesehen von diesen weltpolitischen und sehr privaten Ereignissen, hat dieser Freitag vor mehr als vierzig Jahren für die Geschichte der Westernrezeption in Deutschland eine besondere Bedeutung. Das erste deutsche Fernsehprogramm (ARD) - damals das einzige zur Verfügung stehende Programm - zeigte im Rahmen seiner Sendungen am späten Nachmittag die erste Folge einer Westernserie.[2]

 

Abb. 1: Clayton Moore als "Lone Ranger" in einer deutschen Comicausgabe. Die Serie wurde in Deutschland wohl nicht unter dem Titel "Der maskierte Reiter" gezeigt.

 

Rin Tin Tin (The Adventures of Rin Tin Tin),[3] in den Vereinigten Staaten zwischen 1954 und 1956 gedreht, war vorwiegend für ein jugendliches Publikum bestimmt. Rusty (Lee Aaker), ein verwaister Junge, erlebte zusammen mit seinem deutschen Schäferhund Rin Tin Tin zahlreiche Abenteuer im Wilden Westen. Angesiedelt war die Handlung in einem Fort an der Frontier, in dem Rusty lebte, nachdem er als letzter Überlebender eines Trecks gerettet wurde. Die Verantwortlichen der Serie hatten den Jungen - warum auch immer - mit dem militärischen Rang eines Corporals ausgestattet. Bis zum August 1956 wurden vier weitere Folgen in deutsch synchronisierter Fassung ausgestrahlt. Zwischen 1961 und 1964 war Rin Tin Tin erneut vierzehnmal in den Programmankündigungen aufgeführt. Möglicherweise hat es sich allerdings bei einigen der hier gezeigten Episoden der Serie auch um Wiederholungen gehandelt; die alten Programmzeitschriften verzichteten fast immer auf die Nennung der Titel der Einzelfolgen.

Auch bei der nächsten im ersten deutschen Fernsehprogramm ausgestrahlten Serie, die vor dem Hintergrund des Wilden Westens spielt, handelte es sich um eine Jugendserie. Corky und der Zirkus (Cirkus Boy) verfügte gleichfalls über einen jugendlichen Protagonisten und erzählte abenteuerliche, spannende aber auch lustige Episoden aus der Zirkuswelt im vorigen Jahrhundert, die zumindest teilweise Bezüge zum Wilden Westen aufwiesen. Neben Mickey Braddock waren Noah Beery jr. oder Guinn Williams zu sehen, die auch aus anderen Westernserien und -filmen bekannt sind. Am 19. Oktober 1957 war die deutsche Fernsehpremiere dieser Serie, von der insgesamt 47 Episoden ausgestrahlt wurden; hierbei sind allerdings die Wiederholungen mitgezählt.

Im Gegensatz zu diesen, heute weitgehend vergessenen Serien ist Fury - Die Abenteuer eines wilden Pferdes (Fury) vielen Fernsehzuschauern noch wohlbekannt. Ab dem 5. Oktober 1958 wurden Episoden dieser Serie, die von den Abenteuern eines Jungen und eines Wildpferdes erzählte, in der ARD gezeigt. Im Laufe der kommenden Jahrzehnte war Fury immer wieder im Programm. Noch im Jahre 1985 wurden 46 Folgen der Serie gezeigt. Handlungsort war eine Ranch im modernen Westen. Joey, die jugendliche Hauptfigur der Serie war übrigens genau wie Rusty in Rin Tin Tin, ein Waisenjunge, der in der ersten Folge auf die Farm kam. In den frühen 1960er Jahren erlaubten es meine Eltern auch, daß ich am Fernsehgerät meines Großvaters die im Nachmittagsprogramm gezeigten Episoden dieser Reihe sehen durfte. Es waren immer spannende - manchmal sogar aufregende - Momente, wenn der schwarze Hengst Fury von seinem jungen Herrn Joey zu Beginn jeder Folge gerufen wurde. Fury bildete somit meine erste Begegnung mit einer Fernsehserie, die im Westen Amerikas spielt. Sie vermittelte mir - und vermutlich auch vielen Gleichaltrigen - einen ersten Eindruck davon, wie das Leben auf einer Ranch aussehen konnte, obgleich uns damals natürlich vor allem die abenteuerlichen Aspekte der Serie interessierten.

Die bislang erwähnten Fernsehserien können getrost als Kinder- und Jugendsendungen klassifiziert werden. Etwas problematischer ist dies bei der Serie Die Texasrangers - Aus der Geschichte einer berühmten Polizeitruppe (Tales of the Texas Rangers), die allerdings von den deutschen Programmverantwortlichen gleichfalls im Nachmittagsprogramm für Jugendliche plaziert wurde. In dieser Reihe erlebten - zumindest im amerikanischen Original - zwei Texasranger ihre Abenteuer abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Während Jace Pearson und Clay Morgan in einer Woche mit Auto und Hubschrauber Verbrecher verfolgten, lösten sie in der folgenden Woche einen Fall vor dem Hintergrund des klassischen Wilden Westens. Welche Folgen zwischen 1959 und 1962 in der ARD gezeigt wurden, muß offen bleiben; von den insgesamt 19 Folgen, handelte es sich bei zumindest fünf Teilen um Wiederholungen.

Die erste echte Westernserie - ebenfalls im Nachmittagsprogramm ausgestrahlt - war Union Pacific (Union Pacific). Sie zeigte Episoden vom Bau der transkontinentalen Eisenbahn in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Jeff Morrow spielte hier einen Bahningenieur, der sich mit verschiedenen beim Bahnbau auftretenden Poblemen beschäftigen mußte. Zwischen 1959 und 1965 erklangen 35mal die Pfeifen der Loks auf dem Bildschirm und die damals erreichten Einschaltquoten von bis zu 38 % dürften heute bei jedem Programmdirektor wahre Begeisterungsstürme hervorrufen. Dunkle Kindheitserinnerungen an diese Serie zeigen, daß auch bei uns - zumindest gelegentlich - der Fernsehapparat für Union Pacific eingeschaltet wurde.

Während Union Pacific in den USA zu den unbedeutenderen Serien gehörte,[4] zählte Tombstone Territory, die in Deutschland erstmals am 20. Juni 1959 als Wilder Westen Arizona gezeigt wurde, zu den erfolgreicheren amerikanischen Serien der späten 1950er Jahre. Sheriff Clay Hollister (Pat Conway) zeigte in der deutschen Fassung erstmals in einer Fernsehserie, wie ein aufrechter Sheriff in einer Stadt des Wilden Westens für Ordnung sorgte. Interessant erscheint auch, daß der deutsche Titel sehr bewußt den Begriff „Wilder Westen“ in den Vordergrund rückte.

Im Frühjahr 1960 konnte man in der ARD dann die Bekanntschaft von Casey Jones machen. Alan Hale spielte in den elf in Deutschland gezeigten Folgen der gleichnamigen Reihe einen legendären Lokführer, der vor dem Hintergrund des amerikanischen Westens verschiedene Abenteuer zu bestehen hatte. Nach Union Pacific wurde hier erneut die Geschichte der amerikanischen Eisenbahnen aufgegriffen.

Abgesehen von Fury sind heute die meisten der bislang erwähnten Serien in Deutschland in Vergessenheit geraten. Anders verhält es sich mit Am Fuß der blauen Berge - Ein Abenteuer aus dem Wilden Westen (Laramie), der Westernfernsehserie, die neben Bonanza oder Rauchende Colts wohl am ehesten im Bewußtsein des Publikums geblieben ist. Zwischen 1960 und 1970 zeigte die ARD zahlreiche Folgen der in den Jahren 1959-1963 gedrehten Reihe, in der die Erlebnisse von Slim Sherman (John Smith) und Jess Harper (Robert Fuller) im Mittelpunkt der Ereignisse standen. Als Identifikationsfigur für jüngere Zuschauer spielte Robert Crawford Jr. Slims jüngeren Bruder Andy, Hoagy Carmichael übernahm als Jonesy eine humoristische Rolle, und Spring Byington verlieh der Männerwelt auf der Ranch der Shermans eine weibliche Note. Neben den mit der Ranch verbundenen Episoden spielte die Stadt Laramie immer wieder eine wichtige Rolle. Zu der Episode Karo-Dame (Queen of Diamonds), die am Samstag, dem 7. Januar 1961 zwischen 15.50 und 16.40 Uhr erstmals in Deutschland gezeigt wurde, schrieb die Programmzeitschrift HÖR ZU: „In Laramie ‘am Fuß der blauen Berge’ ist mal wieder etwas los. Die Ganoven scheinen es auf diese Gegend besonders abgesehen zu haben. Nun, glücklicherweise gibt es hier auch ein paar anständige und dazu noch mutige Menschen; man denke nur an Slim Sherman. Doch diesmal ist sogar Slim hereingefallen. Er hat sich nämlich in June Brown verliebt, die nach Laramie gekommen ist, um ihr Geld in einem Spielsaloon zu verdienen. Slim merkt nicht, daß sie seine Zuneigung mißbraucht, um eine andere Person vor einer Verbrecherbande zu schützen.“[5] Trotz der leichten Ironie in dieser Besprechung fand Am Fuß der blauen Berge das Interesse des oftmals auch erwachsenen Publikums, wie zahlreiche Leserbriefe in Programmzeitschriften aus späteren Jahren unterstreichen, die Wiederholungen bzw. neue Folgen forderten. Einschaltquoten von mehr als 50 % können dies gleichfalls belegen. Obwohl Am Fuß der blauen Berge in Farbe gedreht worden war, lernten die deutschen Fernsehzuschauer die Serie zunächst nur in schwarz-weiß kennen; Farbfernsehen wurde in Deutschland erst in den späten 1960er Jahren eingeführt. Anders als die zuvor gezeigten Fernsehwesternserien, die nur eine Laufzeit von etwa 25 Minuten pro Episode hatten, dauerte jede Folge von Am Fuß der blauen Berge 50 Minuten. Zudem - und dies gilt für fast alle in Deutschland gezeigten Fernsehwesternserien - hielten man sich bei der Ausstrahlung der einzelnen Episoden nicht an die Reihenfolge der amerikanischen Originalfassung.

 

Abb. 2: Hugh O'Brian als Wyatt Earp ("Wyatt  Earp greift ein").

 

Im Gegensatz von Am Fuß der blauen Berge beruhte Wyatt Earp greift ein (The Life and Legend of Wyatt Earp), ab Oktober 1960 im deutschen Fernsehen zu sehen, auf der Lebensgeschichte eines wirklichen Gesetzeshüters des Wilden Westens. Hugh O’Brian verkörperte hier den legendären ‘Helden des Westens’. Die einzelnen Handlungsepisoden sind natürlich erfunden, obwohl die Drehbuchautoren oftmals historische Ereignisse als Vorlagen nutzten. Von den mehr als zweihundert in den Vereinigten Staaten gedrehten Episoden konnten die deutschen Zuschauer allerdings nur verhältnismäßig wenige in einer synchronisierten Fassung sehen. Zu der 1963 gezeigten Folge Belagerung in Kansas schrieb die HÖR ZU: „Die Umgebung von Dodge City wird von einer gefährlichen Bande terrorisiert. Bei Little Alamo haben die Gangster eine Postkutsche überfallen, den versteckten Goldschatz aber in der Eile nicht gefunden. Die Wells-Fargo-Bank, die um ihre Geldtransporte besorgt ist, ruft Wyatt Earp zu Hilfe. Als er am Tatort eintrifft, steckt den Mitreisenden noch der Schreck in allen Gliedern. Wyatt rechnet damit, daß die Banditen zurückkommen werden, um sich das Geld zu holen. Seine Vermutung bestätigt sich sehr schnell.“[6]

Am 13. Oktober 1962 hatte dann mit Bonanza, die in Deutschland wohl populärste Fernsehwesternserie, ihre Premiere in der ARD. Mit Rosen für Lotta (A Rose for Lotta) zeigte das deutsche Fernsehen die erste Folge der Reihe in der neben Lorne Greene, Dan Blocker, Michael Landon und Pernell Roberts Yvonne de Carlo und George Macready als Gaststars auftraten. Die HÖR ZU hielt fest: „Der dreifache Witwer und Vater Ben zählt mit seinen Söhnen Hoss, Adam und Little Joe zu den meistbewunderten Wildwestfiguren des amerikanischen Fernsehens. Sie besitzen 10000 Stück Vieh, unzählige Hektar fruchtbaren Landes, ein herrliches Farmhaus, dessen riesige Räume mit schweren Eichenmöbeln ausgestattet sind, und einen chinesischen Koch. Doch am wohlsten fühlen sich die Cartwrights immer noch auf dem Rücken ihrer Pferde. Die vier zählen zu jenen legendären Gestalten, die - im ständigen Kampf mit rücksichtslosen Ausbeutern - den Wilden Westen urbar gemacht haben. Dutzende haben den Versuch, die Cartwrights von ihrem Besitz am Lake Tahoe (Nevada) zu verjagen, mit dem Leben bezahlen müssen. Am Ende der Serie ‘Bonanza’ werden es wohl noch einige mehr sein.“[7]

 

Abb. 3: Die Cartwrights erlebten in Deutschland auch Abenteuer in Comicheften.

 

Seit 1962 ist die Folge Rosen für Lotta mindestens sechsmal in deutschen Programmen gezeigt worden. Im ZDF, welches in den 1970er Jahren die Austrahlung von Bonanza übernahm, sowie in den kommerziellen Privatsendern lief die Episode allerdings unter dem Titel Eine Falle für Little Joe. Bonanza dürfte wohl jedem ein Begriff sein, der sich auch nur im geringsten für Fernsehwesternserien interessiert. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, daß diese Serie seit nunmehr mehr als fünfundreißig Jahren immer wieder in neu ausgestrahlt wurde. Inzwischen sind in deutschen Programmen alle (?) der mehr als 400 Folgen gezeigt worden. Trotz der etwas irritierenden Grundkonstruktion - ein Witwer mit drei erwachsenen Söhnen, die von drei verschiedenen Müttern stammen, und trotz zahlreicher Versuche niemals eine passende Frau fürs Leben finden - spricht dies für die Serie, die es über einen sehr langen Zeitraum verstanden hat, mit abwechselnden, oft auch originellen Geschichten ihr Publikum zu unterhalten. Bonanza war zunächst einmal eine Familiengeschichte, die auf einer großen Ranch spielt; immer wieder griff die Serie aber auch historische Ereignisse aus der Geschichte des amerikanischen Westens auf, wobei sich die Drehbuchautoren kaum darum kümmerten, daß manche dieser Ereignisse in der Realität Jahrzehnte weit auseinanderlagen. Insbesondere in der frühen Folgen aus der 1. Staffel, die in Deutschland teilweise erst viel später gezeigt wurden, fanden sich zahlreiche solcher Rückgriffe auf historische Ereignisse. So wurde z.B. die Geschichte von Virginia City in zahlreichen Einzelheiten dargestellt und auch der Aufenthalt von Mark Twain in dieser Stadt beruhte auf einer wahren Episode seiner Biographie. Andere Folgen der Reihe waren reiner Unsinn, wie z.B. die aus dem Jahr 963 stammende Folge Hoss und die kleinen grünen Männchen (Hoss and the Leprechauns), die in der ARD 1968 erstmals gezeigt wurde. Die HÖR ZU schrieb: „Das gab’s noch nie auf der Ponderosa! Little Joe und der dicke Hoss suchen geheimnisvolle kleine grüne Männchen, die einen Schatz vergraben haben.“[8]

James Garner begegnete den deutschen Fernsehzuschauern erstmals am 8. Dezember 1962 in seiner Paraderolle als gewiefter Spieler Bret Maverick. In der zwischen 1957 und 1962 gedrehten Serie Maverick trat in einer weiteren Hauptrolle übrigens der junge Roger Moore auf, der später als James Bond Filmkarriere machen sollte. Wie auch Wilder Westen Arizona, Am Fuß der blauen Berge, Wyatt Earp greift ein und Bonanza sprach diese Serie neben jugendlichen Zuschauern ein erwachsenes Publikum an und wurde von der ARD zunächst am Sonntagnachmittag gezeigt, zu einem Zeitpunkt an dem die ganze Familie das Programm sehen konnte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fernsehwesternserien kam in Maverick der humoristische Aspekt stark zum Tragen. Für die hohe und langandauernde Popularität der Serie in den Vereinigten Staaten spricht, daß dort verschiedene Nachfolgeserien entstanden und es in den 1990er Jahren zu einer mit James Garner, Mel Gibson und Jodie Foster prominent besetzten Kinoverfilmung des Stoffes kam, die gerade wegen ihres oftmals überzogenen Humors zu den erfreulicheren Westernverfilmungen der letzten Jahre zählt. Nach einigen wenigen Folgen in den Jahren 1962 bis 1964 konnten die deutschen Zuschauer im Jahr 1967 immerhin 14 Folgen der Reihe sehen.

Im Jahr 1963 nahm das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) seinen Sendebetrieb auf. Als erste Serie mit Westernelementen strahlte das ZDF die zwölfteilige Reihe Gold in Alaska[9] aus. Im Vordergrund stehen die Auseinandersetzungen zwischen Halliday, einem jungen Mann und dem schurkischen Saloonbesitzer Doreen. Zur am 16. September 1963 ausgestrahlten Episode Der Wahlkampf schrieb HÖR ZU: „Halliday ist uns aus den voraufgegangenen Sendungen als aufrechter Mann bekannt. Ausgerechnet Doreen, sein wenig feiner Widersacher, will Bürgermeister werden. Um sein Ziel zu erreichen. geht er auf recht unfaire Weise gegen Halliday vor. Der aber durchkreuzt seine Pläne und stellt einen Gegenkandidaten für die Bürgermeisterschaftswahl auf: ein Schwein!“[10] Auch in dieser Serie scheint der Humor nicht allzu kurz gekommen zu sein. Gold in Alaska wurde vom ZDF im Rahmen seines mit einem festen Sendeschema versehenen Vorabendprogrammes jeweils Montags zwischen 18.45 und 19.10 Uhr ausgestrahlt. Im Gegensatz zu den bislang in der ARD gezeigten Reihen, die fast immer in unregelmäßigen Abständen gezeigt wurden, bot sich mit der ziemlich starren Organsiation der Vorabendsendungen im ZDF den Zuschauern die Möglichkeit jede Woche eine neue Episode der jeweiligen Serie zu sehen. Auch in den kommenden Jahren wurden die meisten der im ZDF gezeigten Fernsehwesternserien im Vorabendprogramm gesendet.

Allerdings zeigte das ZDF seine erste echte Westernserie Der Mann ohne Colt (Man without a Gun) erst ab Januar 1966. In den Zwischenzeit mußten sich die Freunde der Fernsehwestern mit den in der ARD gezeigten Reihen begnügen. Hier kam es bis zum Beginn des Jahres 1966 zu drei weiteren Premieren. Henry Fonda, der auch in zahlreichen Kinofilmen als Westernheld wohl bekannt geworden war, spielte die Hauptrolle in Der zweite Mann - Aus der Arbeit eines Hilfssheriffs (The Deputy). Ab dem 2. Mai 1965 schilderte Cowboys (Rawhide) die zahlreichen Abenteuer einer Treibherde und der begleitenden Mannschaft auf ihrem Trail nach Norden. In dieser in den ausgehenden 1950er Jahren gedrehten Serie, spielte übrigens ein damals noch kaum bekannter junger Schauspieler namens Clint Eastwood eine der Hauptrolle. Die dritte Serie griff wieder einmal auf die Lebensgeschichte einer der bekannten Figuren aus der Geschichte des wilden Westens zurück. In Roy Bean - Ein Richter im wilden Westen (The Adventures of Judge Roy Bean) verkörperte Edgar Buchanan die Titelrolle.

Zwischen 1956 und 1966 waren die deutschen Fernsehzuschauer in Bezug auf Westernfernsehserien fast vollständig auf das Angebot der ARD angewiesen. Nur zwei nicht sonderlich bedeutsame Serien wurden im seit 1963 sendenden ZDF gezeigt. Die Programmverantwortlichen bei ARD und ZDF griffen in diesem Zeitraum auf amerikanisches Material zurück, welches in mehr als ausreichender Menge zur Verfügung stand. Neben diversen eher für ein jugendliches Publikum bestimmten Serien standen ab den frühen 1960er Jahren auch Reihen, die sich stärker an ein erwachsenes Publikum richteten, aufgrund ihrer Austrahlung in den Nachmittagsprogrammen aber mit Sicherheit in hohem Maße auch von Kindern und Jugendlichen gesehen wurden.

Am 3. Januar 1967 wurden in den deutschen Fernsehprogrammen die ersten Folgen von gleich zwei neuen Serien ausgestrahlt. Neben der in der ARD gezeigten, für Jugendliche bestimmten Serie Großer Adler - Häuptling der Cheyenne (Brave Eagle) handelte es sich bei der im ZDF gezeigten Serie um Yancy Derringer (Yancy Derringer), die von den Abenteuer des gleichnamigen Spielers (Jock Mahoney) in Louisiana berichtete. Im gleichen Jahr wurde vor allem im ZDF mit der Ausstrahlung etlicher weiterer Westernserien begonnen: Bronco (Bronco), Sergeant Preston (Sergeant Preston of the Yukon), Der Mann ohne Namen (Shenandoah), Pistolen und Petticoats (Pistols ‘n Petticoats) und Abenteuer im Wilden Westen (Zane Grey Theatre). Von den meisten dieser Serien wurden Staffeln mit jeweils 13 Folgen im Vorabendprogramm gezeigt. Auch die ARD begann 1967 mit der Ausstrahlung einer Westernserie im regionalen Vorabendprogramm (Westdeutscher Rundfunk). In Dr. Bill Baxter - Arzt in Arizona (Frontier Doctor) erlebte der auch als Sänger bekannt gewordene Rex Allen diverse Abenteuer.

Bedeutsamer war aber, daß die ARD ab dem 4. Juni 1967 mit Rauchende Colts (Gunsmoke), die neben Bonanza wohl wichtigste und erfolgreichste amerikanische Westernserie überhaupt in ihr Programm aufnahm. Im Zentrum der Reihe stand Matt Dillon (James Arness), Marshal in Dodge City, der in den Vereinigten Staaten in mehr als 600 Episoden zum Colt greifen mußte, um seine Stadt vor Gefahren zu schützen. Ihm zur Seite standen u.a. die Saloonbesitzerin Kitty, Doc Stone und der vor allem bei den deutschen Zuschauern beliebte Festus, der von Ken Curtis gespielt wurde. In Deutschland wurde leider nur ein Teil der Serie gezeigt, vor allem die zahlreiche in schwarz-weiß gedrehten halbstündigen Episoden haben ihren Weg nicht über den Atlantik gefunden. Dennoch war die Serie erfolgreich, und Matt Dillon und seine Freunde gehören neben zahlreichen anderen Westernfiguren aus den verschiedenen erwähnten Serien zu den fest in der Erinnerung verankerten Heroen meiner Jugendjahre. Auch andere Zuschauer dürften Rauchende Colts mit großem Interesse gesehen haben, und die Fernsehzeitschrift HÖR ZU notierte anläßlich des Beginns einer neuen Staffel im Sommer 1970: „Die Colts rauchen wieder! Und Marshall [!] Dillon bekommt viel zu tun. Denn in Dodge City ist ein gewisser O’Quillian aufgetaucht,. Überall errregt dieser seltsame Bursche durch seine Nörgeleien Ärger. Im Saloon inszeniert er sogar einen Krawall. Damit nicht genug. Im Streit hat O’Quillian kürzlich einen Spieler erschossen. Nun naht der Bruder des Toten, fest entschlossen, Rache zu nehmen. Und müßte die ganze Stadt dabei in Rauch und Flammen aufgehen.“[11] Ab 1977 wurde Rauchende Colts im ZDF gezeigt und in späteren Jahren kam es zu Neuausstrahlungen im kommerziellen Privatfernsehen.

Auch die folgenden Jahre waren gute Jahre für die Freunde von Fernsehwesternserien. Zahlreiche amerikanische Serien fanden ihren Weg vor allem in die Vorabendprogramme des ZDF und die regionalen Programme der ARD zwischen 18.00 und 20.00 Uhr. Europäische bzw. deutsche Produktionen hatten dagegen Seltenheitswert. Im Frühjahr und im Frühsommer 1969 zeigte das ZDF am frühen Samstagabend das kuriose italienische Western-Musical Sing nicht, schieß in acht Teilen, welches ich schon damals als Dreizehnjähriger vor allem als langweilig eingeschätzt  habe.

Weitaus spannender empfand ich damals den im Weihnachtsprgrogramm des gleichen Jahres gezeigten Vierteiler Lederstrumpf, eine deutsch-französische Koproduktion in der Hellmut Lange als Lederstrumpf und Pierre Massimi als Chingachgook die Hauptrollen spielten. Die Umsetzung in vier Episoden à 90 Minuten wurde in Rumänien gedreht und bot, wenn auch keine adäquate Umsetzung der Cooperschen Vorlage, so doch eine ganz sehenswerte Abenteuergeschichte.

Im Jahr 1972 versuchte dann auch die ARD mit den Novellen aus dem Wilden Westen, in ihren Regionalfenstern im Vorabendprogramm eine Westernserie zu etablieren. Die 13 Folgen verzichteten auf eine zusammenhängende Handlung und in allen Teilen auftretende Hauptfiguren. Die in sich abgeschlossenen Episoden gingen vielfach auf Kurzgeschichten von O. Henry zurück. Gegen Ende des Jahres begann die umfangreichste in Deutschland produzierte Westernserie im ZDF. Unter der Regie von Rolf von Sydow spielten in der von H.D. Schreeb und H.G. Thiemt geschriebenen Serie Stadt ohne Sheriff u.a Uwe Friedrichsen, Heidi Fischer, Heinz Baumann, Erik Schumann und E.F. Fürbringer. Mit den Worten: „Eine neue Serie über einen New Yorker Angestellten, der in einer kleinen Westernstadt die Leitung der Bank übernehmen soll. Ehrbar sind die Bürger des Ortes, aber nicht immer friedlich. Das erfährt ‘Greenhorn’ Tex Ritter schon am Tag seiner Ankunft“ stellte die HÖR ZU die 26teilige Serie vor. [12]

Erst acht Jahre später sollte eine weitere unter deutscher Beteiligung gedrehte Westernserie noch einmal den Weg ins Fernsehprogramm finden. In der u.a. in Mexiko gedrehten siebenteiligen Reihe Mein Freund Winnetou spielten u.a. die aus den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannten Schauspieler Pierre Brice und Ralf Wolter. Zwei Jahre zuvor hatte im ZDF allerdings die wohl ungewöhnlichste aller in Deutschland gezeigten Westernserien ihre Premiere. Der wohl bekannte Filmjournalist Joe Hembus hatte in der Reihe Western von gestern amerikanische Serials und B-Filme neu zusammengestellt und montiert, und bot hier den interessierten Zuschauer einen höchst kurzweiligen Einblick in die Geschichte der amerikanischen Westernproduktionen der 1930er und 1940er Jahre.[13]

In den davorliegenden Jahren gab es insgesamt gesehen weitaus mehr Ausstrahlungen amerikanischer Fernsehwesternserien. Schon 1969 wagte das ZDF mit der Serie High Chaparral (The High Chaparral) erstmals eine Westenserie im Abendprogramm ab 21.00 Uhr zu zeigen. Zum Serienstart schrieb HÖR ZU: „Wer den alten, bewährten Serien-Helden nur mehr mit stark verminderter Begeisterung ins kernige Gesicht schauen kann, dem bietet das ZDF jetzt die Chance, neuen Wildwest-Lebensmut zu schöpfen. Ab heute, und zwar in 26 Sendungen, bittet die Familie Cannon um Aufmerksamkeit. Auf nach Arizona! Dort sucht so um das Jahr 1870 John Cannon, der Boß, händeringend Männer, die ihm beim Aufbau seiner Ranch helfen können. Das ‘Kind’ muß natürlich einen Namen haben, und es bekommt ihn: ‘High Chaparral’“.[14] Obwohl in den Leserbriefen in der HÖR ZU teilweise harsche Kritik an dieser Serie geübt wurde, fand sie dennoch ihr Publikum; dies belegen die hohen Einschaltquoten von 54 % für die erste und 53 % für die zweite ab November 1971 gezeigte Staffel. Ebenfalls 1969 begann das ZDF im Sonntagnachmittagprogramm mit der Ausstrahlung der Reihe Big Valley (The Big Valley), bei der es sich ähnlich wie bei Bonanza um die Schilderung der Geschehnisse und Abenteuer auf einer ausgedehnten Ranch handelte. Victoria Barkley (Barbara Stanwyck) leitete als resolute Witwe die riesige kalifornische Ranch ihres verstorbenen Mannes, und wurde dabei von ihren Söhnen sowie ihrer Tochter unterstützt. Nach Beendigung dieser Serie übernahmen Die Leute von der Shiloh-Ranch (The Virginian / The Men from Shiloh), die ihre Herkunft auf eine sehr freien Umsetzung von Owen Wisters Roman Der Virginier (The Virginian) zurückführen konnten, im November 1970 den Sendeplatz am Sonntagnachmittag. Die einzelnen Folgen dieser Sendereihe wurden allerdings gekürzt. 1971 fand dann mit Hondo (Hondo) eine weitere amerikanische Serie ihren Weg ins Abendprogramm des ZDF. Sie erzählte von den Abenteuern des Scouts Hondo und beruhte auf einer Romanvorlage von Louis L’Amour.

 

Abb. 4: Richard Boone als Titelheld der Serie „Have Gun, Will Travel“, die trotz dieser Comicfassung meines Wissens nicht in Deutschland gezeigt wurde.

 

Die zahlreichen vor allem im Vorabendprogramm des ZDF in den frühen 1970er Jahren gezeigten amerikanischen Fernsehwesternserien brauchen hier nicht mehr im einzelnen vorgestellt zu werden. Bemerkenswert ist, daß von der Serie Westlich von Santa Fe (The Rifleman) zwischen 1969 und 1972 mehr als 100 Folgen gezeigt wurden und daß man für von Von Cowboys, Sheriffs und Banditen auf vier verschiedene amerikanische Serien zurückgriff. Mit Kung Fu kam dann im September 1975 eine Westernserie anderer Art ins Programm. Ihre Hauptfigur war ein Chinese, der sich mit seinen ostasiatischen Kampftechniken im Wilden Westen des 19. Jahrhunderts Respekt verschaffte.

Auch die ARD zeigte - gleichfalls vorwiegend im Vorabendprogramm bzw. im Jugendprogramm zwischen 16.00 und 18.00 Uhr - diverse weitere amerikanische Serien. Als wichtigste und als eine der erfolgreichsten der ab den 1970er Jahren  in der ARD gezeigten Serien muß Unsere kleine Farm (Little House on the Prairie) erwähnt werden, eine teilweise arg sentimentale Familienserie in der Michael Landon (als Little Joe aus Bonanza wohlbekannt) die Hauptrolle spielte.

Ab der zweiten Hälfte der 1970er und in den 1980er Jahren wurden die Premieren neuer Fernsehwesternserien in Deutschland seltener. Hierfür waren verschiedene Gründe ausschlaggebend. Zahlreiche der amerikanischen Serien waren in den 1950er und 1960er Jahren in schwarz-weiß gedreht worden; dieses Format war nach der Durchsetzung des Farbfernsehens kaum noch attraktiv. Neue Westernserien entstanden in den USA in den 1970er und erst recht in den 1980er Jahren weitaus sporadischer. Teilweise wanderten die Serien nun von der ARD zum ZDF (z.B. Bonanza und Rauchende Colts) und zudem griffen die deutschen Programmverantwortlichen auch auf Wiederholungen von schon früher gezeigten Episoden zurück. Insbesondere die eher für Jugendliche bestimmten Serien, trafen immer wieder auf ein neu heranwachsendes Publikum. Generell dürfte zudem das Interesse an Westernserien in diesem Zeitraum niedriger geworden sein. Allerdings verschwanden die Fernsehwesternserien nicht vollständig vom Bildschirm. Gelegentlich kam es auch jetzt noch zu Premieren bislang unbekannter amerikanischer Serien.

Insbesondere nach dem Entstehen der kommerziellen Fernsehsender im Verlaufe der 1980er Jahre und der damit verbundenen Vervielfachung des Programmangebots entstanden neue Programmplätze für Fernsehwesternserien. Zahlreiche dieser privaten Sendekanäle griffen auf das Westernmaterial zurück. Die Serien waren vermutlich nicht besonders teuer, ein großer Teil der in Frage kommenden Episoden war zudem für die zuvor erfolgten Ausstrahlungen in ARD und ZDF schon synchronisiert worden und es standen von vielen Serien genügend Episoden zur Verfügung, um über einen längeren Zeitraum jeden Tag eine neue Folge senden zu können. Somit kam es bei RTL, Sat1, Pro 7 RTL2 oder Kabel 1 zu Wiederholungen aber auch zum Ankauf von neuen Serien bzw. von bislang in Deutschland noch nicht gezeigten Episoden, während in der ARD und im ZDF Fernsehwesternserien in den 1990er Jahren aus dem Programm verschwanden. Die erfolgreichste der neueren Serien dürfte Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft (Dr. Quinn - Medicine Woman) sein, in der Jane Seymour eine Ärztin verkörpert, die sich als Frau im Wilden Westen behaupten muß. Dr. Quinn kann als Unterhaltungsserie für die ganze Familie angesehen werden, in der oftmals abenteuerliche Elemente etwas kurz kommen. Weniger erfolgreich als diese Serie waren die mit Fantasy-Elementen angereicherten Abenteuer des Brisco County Jr. (The Adventures of Brisco County, Jr.) oder die jüngste kanadische Umsetzung von James Fenimore Coopers Klassiker: Lederstrumpf (Hawkeye).

Der vorstehende Überblick zu den Fernsehwesternserien in Deutschland bleibt notwendigerweise fragmentarisch. Nach den eher zaghaften Versuchen mit vorwiegend für jugendliche Rezipienten bestimmten Serien in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre, wurden ab den 1960er Jahren die meisten wichtigen amerikanischen Fernsehwesternserien in Deutschland vorwiegend im Nachmittags- bzw. Vorabendprogramm gezeigt. Oftmals kam es hierbei auch zu Wiederholungen. Einmal im Jahr strahlte die ARD zudem über lange Jahre hinweg jeweils eine Aufzeichnung der aktuellen Inszenierung der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg aus. Andere deutschprachige Produktionen blieben selten und auch die Ausstrahlung von Kinowesternfilmen war über lange Jahre eher eine Ausnahme und hat erst nach dem Aufkommen der kommerziellen Programme, daß Ausmaß erreicht, welches wir heute gewohnt sind. Somit dürften im visuellen Bereich vor allem die zahlreichen Folgen der verschiedenen Fernsehwesternserien für das Bild des Wilden Westens verantwortlich sein, welches in den Köpfen vieler Menschen vorhanden ist. Ich habe mehrfach auf eigene Seherlebnisse und -erinnerungen hingewiesen. Von den frühen 1960er bis zum Beginn der 1970er Jahre habe ich im Alter von etwa sieben bis fünfzehn Jahren - wie vermutlich auch viele meiner Altergenossen - einen großen Teil der in der ARD und im ZDF ausgestrahlten Serienfolgen gesehen. Nicht alle haben uns gefallen, aber viele von ihnen boten genügend abenteuerliche Unterhaltung, um nach Erledigung der anfallenden Hausaufgaben eine angenehme Entspannung zu gewährleisten. In späteren Jahren verlor sich dann mein Faible für solche Serienunterhaltung weitgehend. Nur ab und an habe ich mir, mehr oder weniger zufällig, eine Episode irgendeiner Serie angesehen, bevor mich dann ein eher wissenschaftliches (und zugegebenermaßen gleicherweise ein nostalgisches) Interesse wieder verstärkt zu der Westernthematik zurückgebracht hat.

Hiervon ausgehend begrüße ich es, daß auch heute, im Oktober 1997, noch Fernsehwesternserien gezeigt werden. Derzeit bietet sich folgendes Bild: Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft ist in RTL 2 und in Super RTL zu sehen. In Kabel 1 reiten die Cartwrights in Bonanza noch immer für die Ponderosa und Michael Landon muß sich auf Unsere[r] kleine[n] Farm, mit den Problemen eines weitaus unbedeutenderen landwirtschaftlichen Betriebes auseinandersetzen. Erheblich romantischer und abenteuerlicher geht es Samstagsvormittags (Kabel 1) im Pueblo de los Angeles zu, wenn Duncan Regehr sich dort als Zorro mit seinen Gegnern herumschlägt. Falls schließlich im Nachtprogramm von Kabel 1 ab und an eine Lücke klafft, so kann man hier Steve McQueen als Kopfgeldjäger (Wanted - Dead or Alive) Josh Randall seinem Beruf nachgehen sehen. - Mögen er, Zorro, die Cartwrights und alle anderen Helden der Fernsehwesternserien weiterhin über die Bildschirme reiten und damit ihre Aufgabe im Unterhaltungsprogramm des Fernsehens erfüllen!

 

 

 

Titel/Originaltitel

Original

Hauptdarst.

Deutsche Sendetermine

Folgen,Länge etc.

Rin-Tin-Tin
[The Adventures of Rin-Tin-Tin]  SW

USA
1954-1956
52 x 25 M
[15]

Lee Aaker, Jim Brown, Joe Sawyer

ARD 02.03.56-21.08.56
ARD 13.08.61-26.11.61
ARD 21.01.62-17.06.62
ARD 17.03.63-26.10.63
ARD 26.01.64
ARD 30.12.64

5 x 25 M
3 x 25 M
6 x 25 M
3 x 25 M
1 x 25 M
1 x 25 M

Corky und der Zirkus
[Cirkus Boy]  SW

USA
1956-59
49 x 25 M

Mickey Braddock, Noah Beery jr., Robert Lowery, Guinn Williams, Billy Barty

ARD 19.10.57; 03.11.57
ARD 04.01.57
ARD 13.04.58-07.09.58
ARD 01.01.59-31.05.59
ARD 05.07.59-15.11.59
ARD 05.01.60-21.02.60
ARD 28.07.61
ARD 19.02.61-09.04.62

2 x 25 M
1 x 25 M
9 x 25 M
15 x 25 M
8 x 25 M; W
3 x 25 M
1 x 25 M; W
7 x 25 M

Fury - Die Abenteuer eines wilden Pferdes
[Fury]  SW

USA
1955-59
114 x 25 M

Bobby Diamond, Peter Graves

ARD 05.10.58-09.11.58
ARD 05.04.59-24.05.59
ARD 09.10.59-27.12.59
ARD 03.01.60-18.12.60

ARD 01.01.61-26.05.61

ARD 03.12.61-29.04.62
ARD 03.10.62
ARD 07.04.63-28.05.63
ARD 11.08.63
ARD 12.04.64-07.06.64

ARD 05.01.65-11.04.65

ARD 15.02.66/ 19.04.66

ARD 21.02.67-21.11.67

ARD 23.01.68-24.08.68

ARD 06.02.69-05.11.69

ARD 18.0685-12.09.85

6 x 25 M
8 x 25 M
7 x 25 M
17 x 25 M; tlw. W
6 x 25 M, tlw.
W
10 x 25 M
1 x 25 M
8 x 25 M
1 x 25 M
8 x 25 M; E 38%
6 x 25 M; E 32%
2 x 25 M; E 31%
15 x 25 M; E 27%
19.x 25 M; E 21%
7 x 25 M; E 18%
46 x 25 M; W; E 6%

Die Texasrangers - Aus der Geschichte einer berühmten Polizeitruppe
[Tales of the Texas Rangers[16]] SW

USA
1955-57
52 x 25 M

Willard Parker, Harry Lauter

ARD 02.05.59-12.11.59
ARD 22.04.60-14.10.60
ARD 16.05.61-08.08.61
ARD 02.01.62-12.10.62

4 x 25 M
7 x 25 M
3 x 25 M
5 x 25 M; W

Union Pacific
[Union Pacific] SW

USA
1958
39 x 25 M

Jeff Morrow, Judson Pratt, Susan Cummings

ARD 03.06.59-09.09.59
ARD 12.01.60-05.08.60
ARD 18.06.61
ARD 02.08.61-06.12.62
ARD 27.02.63-06.11.63
ARD 26.07.64-11.10.64

ARD 20.10.65

3 x 25 M
7 x 25 M
1 x 25 M
12 x 25 M
6 x 25 M
5 x 25 M; E 38%
1 x 25 M; E 25%
[17]

Wilder Westen Arizona
[Tombstone Territory] SW

USA
1957-59
91 x 25 M

Pat Conway, Richard Eastman, Gil Rankin

ARD 20.06.59-19.12.59
ARD 24.09.60
ARD 22.10.61-30.12.61

7 x 25 M[18]
1 x 25 M
4 x 25 M

Casey Jones, der Lokomotivführer
[Casey Jones] SW

USA
1957
32 x 25 M

Alan Hale jr., Bobby Clark, Mary Laurence, Dub Taylor

ARD 06.03.60-20.11.60
ARD 14.05.61

10 x 25 M
1 x 25 M

Am Fuß der blauen Berge - Ein Film aus dem Wilden Westen
[Laramie] SW/F

USA
1959-63
124 x 50 M

John Smith, Robert Fuller,

ARD 19.03.60-19.11.60
ARD 07.01.61-28.10.61
ARD 14.11.61-11.01.62

ARD 20.01.62-24.11.62
ARD 07.08.62-09.11.62
ARD 12.01.63-01.12.63
ARD 02.04.63-07.08.63
ARD 19.01.64-18.10.64

ARD 22.02.64/18.04.64

ARD 09.01.65-04.12.65
ARD 24.01.65/28.02.65

ARD 16.03.69-06.07.69



ARD 04.01.70-15.02.70



ARD 26.07.70-16.08.70

8 x 50 M
7 x 50 M
14 x 50 M, W
10 x 50 M
6 x 50 M; W
8 x 50 M
4 x 50 M; W
7 x 50 M; E 53%
2 x 50 M; W
13 x 50 Min; W
2 x 50 M; E 56%
13 x 45 M; davon 4 neue Folgen; E 38%
7 x 45 M; davon 4 neue Folgen; E 47%
4 x 45 M; W; E 25%

Wyatt Earp greift ein
[The Life and Legend of Wyatt Earp]

USA
1955-60
226 x 25 M

Hugh O’Brian, Mason Alan Dinehart, Denver Pyle

ARD 08.10.60
ARD 14.01.61-15.07.61
ARD 03.03.62-15.12.62
ARD 30.10.62-27.12.62
ARD 02.01.63-30.09.63

ARD 03.01.65/10.01.65


ARD 18.03.65

1 x 25 M
8 x 25 M
3 x 25 M
3 x 25 M
9 x 25 M, tlw.
W
2 x 45 Min[19]; E 58%
1 x 45 Min[20]

Ein Film der Zane-Grey-Serie [Zane Grey Theatre] ð Abenteuer im Wilden Westen - Nach Erzählungen von Zane Grey [1967]

USA
1956-60
156 x 25 M

 

ARD/2P[21] 26.04.62

1 x 25 Min [Drei Gräber]

Bonanza
[Bonanza] F/ in Dtl. zunächst SW

USA
1959-73
430 x 50 M

Lorne Greene, Pernell Roberts, Dan Blocker, Michael Landon

ARD 13.10.62-18.12.62
ARD 21.04.63/19.05.63
ARD 23.07.63/10.08.63

ARD 12.03.64-14.12.64
ARD 12.04.64-06.09.64
ARD 17.01.65/11.04.65
ARD 12.08.65
ARD 17.04.66/01.10.66

ZDF 27.08.67-03.08.69

ZDF 17.10.73-29.12.74

ZDF 05.01.75-24.07.77

PRO7 22.05.95-27.06.95
Ka1 18.12.95-22.08.97
Ka1 25.08.97-

3 x 50 M
2 x 50 M
2 x 50 M; W; E 44%
9 x 50 M; tlw.
W
5 x 50 M; W
2 x 50 M; E 55%
1 x 50 M; W
2 x 50 M; W; E 34%
100 x 47 Min; E 45%
64 x 47 M; E 46%
66 x 47 M; E 33%
25 x 50 M
427 x 50 M
?; W

Maverick
[Maverick]

USA
1957-61
138 x 50 M

James Garner, Jack Kelly, Roger Moore

ARD/2P 08.12.62
ARD/2P 17.02.63
ARD 15.07.63-19.11.63
ARD 06.01.64/03.03.64
ARD 03.12.67-29.12.67

1 x 50 M
1 x 50 M
3 x 50 M
2 x 50 M
14 x 45 M; E 37%

Gold in Alaska

 

 

ZDF 02.09.63-18.11.63

12 x 25 M

Der zweite Mann - Aus der Arbeit eines Hilfssheriffs
[The Deputy]

USA
1959-60
76 x 25 M

Henry Fonda, Alan Case

ARD 06.06.64-27.12.64

ARD 14.10.65/27.11.65
ARD 02.01.66-04.11.66

ARD 14.03.67-08.09.67

6 x 25 M; E 28%
2 x 25 M
6 x 25 M; E 29%
9 x 25 M; E 29%

Cowboys
[Rawhide]

USA
1958-66
144 x 50 M

Eric Fleming, Clint East­wood, Sheb Wooley, Paul Brinegar, Murdock Jones

ARD 02.05.65-31.12.65

ARD 16.01.66-24.07.66

ARD 03.12.66
ARD 07.05.67

ARD 11.11.67
ARD 25.05.68
ARD 16.01.69/26.08.69

7 x 45 M; E 40%
5 x 45 M; E 36%
1 x 45 M; W
1 x 45 M; E 33%
1 x 45 M; W
1 x 50 M; W
2 x 45 M; W

Roy Bean - Ein Richter im wilden Westen
[The Adventures of Judge Roy Bean]

USA
1955
39 x 25 M

Edgar Buchanan, Jack Beutel

ARD 26.05.65-03.12.65

ARD 14.01.66-26.10.66

6 x 25 M; E 12%
7 x 25 M; E 16%

Der Mann ohne Colt. Geschichten aus dem Wilden Westen [Man Without a Gun]

USA
1958

Rex Reason, Mort Mills

ZDF 04.01.66-29.03.66

13 x 25 M; E 38%

Großer Adler - Häuptling der Cheyenne
[Brave Eagle]

USA
1955-56

Keith Larsen, Keena Nomleena, Kim Winona

ARD 03.01.67-28.11.67

ARD 08.01.70-28.07.70

13 x 25 M; E 23,5%
13 x 25 M

Yancy Derringer
[Yancy Derringer]

USA
1958
34 x 25 M

Jock Maho­ney, Kevin Hagen, X. Brands, Julie Adams

ZDF 03.01.67-28.03.67

ZDF 11.06.69-03.09.70

13 x 24 M; E 44%
13 x 24 M; E 43%

Bronco
[Bronco]

USA
1958-61
68 x 50 M

Ty Hardin

ZDF 28.01.67-18.11.67

ZDF 03.02.68-24.08.68

ZDF 25.01.69-21.06.69

12 x 47 M; E 30%
14 x 47 M; E 30%
8 x 47 M
[22]; W; E 33%

Rauchende Colts
[Gunsmoke]

USA
1955-75
233 x 25 M
402 x 50 M

James Arness, Amanda Blake, Milburn Stone, Ken Curtis

ARD 04.06.67-01.10.67

ARD 14.01.68-15.12.68

ARD 27.07.69-31.12.69

ARD 23.08.70-15.11.70

ARD 16.05.71-29.08.71

ARD 17.09.72-07.01.73

ZDF 17.08.77-09.12.79

ZDF 06.01.79-06.12.80
ZDF 09.02.83-15.06.83
ZDF 26.06.85-28.08.85
Ka1 15.07.96-27.05.97

7 x 45 M; E 33%
14 x 45 M; E 40%
19 x 45 M; E 38%
13 x 45 M; E 35%
12 x 45 M; E 31%
12 x 45 M; E 40%
52 x 42 M; E 30%
16 x 45 M;
18 x 48 M; E 19
[23]
9 x 46 M; E
216 x 45 M
[24]

Sergeant Preston
[Sergeant Preston of the Yukon]

USA
1955-58
78 x 25 M

Richard Simmons

ZDF 06.05.67-18.05.68

PRO7 30.04.91-?
PRO7 13.10.91-?

25 x 24 M; E 23%
26 x 25 M
50 x 25 M

Der Mann ohne Namen
[A Man Called Shenandoah]

USA
1965
34 x 25 M

Robert Horton

ZDF 28.08.67-04.03.68

ZDF 23.08.71-21.02.72

26 x 23 M; E 28%
12 x 23 M; W; E 21%

Abenteuer im Wilden Westen
[Zane Grey Theatre]
ð Ein Film der Zane-Grey-Serie [1962]

USA
1956-60
156 x 25 M

Dick Powell

ZDF 31.08.67-22.02.68

PRO7 02.10.89-06.11.89

26 x 24 M; E 29%
26 x 30 M

Dr. Bill Baxter, Arzt in Arizona
[Frontier Doctor]

USA
1958
39 x 25 M

Rex Allen

ARD (WWF) 18.09.67-27.11.67
ARD (WWF) 06.05.68-09.09.68

6 x 23 M

7 x 22 M

Pistolen und Petticoats
[Pistols ‘n Petticoats]

USA
1966
26 x 25 M

Ann Sheri­dan, Ruth McDewitt, Douglas V. Fawley

ZDF 29.09.67-02.01.68

ZDF 21.04.70-21.07.70

17 x 24 M; E 48%
14 x 24 M; W; E 46%

Der Texaner
[The Texan]

USA
1958-59
78 x 25 M

Rory Calhoun

ZDF 25.05.68-12.10.68

13 x 24 M; E 26%

Eisenbahndetektiv Matt Clark
[Stories of the Century; AKA: The Fast Guns]

USA
1956
39 x 25 M

Jim Davis, Mary Castle; Kristine Miller

ZDF 06.06.68-12.09.68

13 x 25 M; E 29%

Geächtet
[Branded]

USA
1965-66
48 x 25 M

Chuck Connors, Lola Albright, John Carradine

ARD (WWF) 30.09.68-15.04.69

13 x 23 M

Sing nicht, schiess!
[Western-Musical]

Italien

Virgilio Savona, Tato Giacobetti, Felice Chiusano

ZDF 08.02.69-05.07.69

8 x 50 M

Flicka - Erlebnisse eines Jungen mit seinem Pferd

USA
1955-58

Gene Evans, Anita Louise, Johnny Washbrook

ZDF 19.02.69-24.09.69

31 x 25 M

High Chapparal
[The High Chapparal]

USA
1967-71
Pilotfilm 2 Std.; 96 x 50 M

Leif Erickson, Cameron Mitchell Mark Slade, Linda Cristal, Henry Darrow

ZDF 11.03.69-31.03.70

ZDF 02.11.71-27.06.72


Sat1 1987-1988
Ka1 26.02.96-12.07.97

26 x 48 M; 54%
18 x 47 M; 53%

?
97 x 50 M

Der Western-Held
[The Hero]
ð Komödie

GB
1966-67
16 x 25 M

Richard Mulligan, Mariette Hartley, Victor French

ARD (WWF) 16.06.69-06.10.69

13 x 25 M

Big Valley
[The Big Valley]

USA
1965-68
112 x 50 Min

Barbara Stanwyck
Richard Long, Peter Breck, Linda Evans,
Lee Majors

ZDF 07.09.69-01.11.70

Sat1 04.08.96-29.12.96
Sat1 21.06.97-26.07.97

61 x 46 M; E 4% [?]
25 x 50 M
6 x 50 M

Westlich von Santa Fe
[The Rifleman]

USA
1958-62
168 x 25 M

Chuck Connors, Johnny Crawford, Paul Fix

ZDF 01.10.69-15.04.70

ZDF 22.07.70-08.03.72

Sat1 1986
Sat1 19.02.88-

26 x 25 M; E 46%
84 x 25 M; E 44%

Lederstrumpf

D/F
1969
4 x 90 M

Hellmut Lange, Pierre Massimi

ZDF 25.12.69-28.12.69
ZDF 28.12.70-31.12.70
ZDF 27.12.71-30.12.71

4 x 90 M
4 x 90 M; W
4 x 90 M; W

Die Monroes - Ein Familiengeschichte aus Wyoming
[The Monroes]

USA
1966-67
26 x 50 M

Michael An­derson jr.,
Barbara Her­shey, Keith Schultz, Ke­vin Schultz, Tammy Locke

ARD 02.10.70-22.07.71

12 x 50 M; E 15%

Die Leute von der Shiloh Ranch
[The Virginian]
ð Kluge Cowboys leben länger [1974]

USA
1962-70
225 x 75 M

James Drury, Doug McClure; Lee J. Cobb, Ro­berta Shore; Gary Clarke

ZDF 08.11.70-02.05.71

ZDF 09.05.71-30.09.73

ZDF 06.01.79-08.11.80

26 x 58 M; E 46%
122 x 58 M; E 41%
23 x 71 M; E 13%

Hondo
[Hondo]

USA
1967
17 x 50 M

Ralph Taeger, Noah Beery jr., Kathy Browne, Michael Pate

ZDF 19.01.71-25.05.71

10 x 50 M; E 52%

Lancer
[Lancer]

USA
1968-70
51 x 50 M

Andrew Dug­gan, Wayne Maunder, James Stacy, Elizabeth Baur

ARD 14.02.71-02.05.71

ARD 02.04.72-25.03.72

12 x 45 M; E 35%
14 x 45 M; E 29%

Cowboy in Afrika
[Cowboy in Afrika]

USA
1967-68
26 x 50 M

Chuck Con­nors, Tom Nardini, Ro­nald Howard, Gerald B. Edwards

ARD (WWF) 22.06.71-17.08.71

9 x (2 x 25) M[25]

Wells Fargo
[Tales of Wells Fargo]

USA
1961-62

Dale Robertson, William Demarest, Jack Ging, Virginia Christine

ARD (HR) 18.10.71-03.02.72
RTL 15.7.91-?

16 x (2 x 25) M[26]
16 x 45 M

Novellen aus dem Wilden Westen

D 1972

 

ARD (R ) 1972

13 x 25 M

Von Cowboys, Sheriffs und Banditen
[(1) The Westerner; (2) Johnny Ringo; (3) The Law of the Plainsman; (4) Black Saddle]

USA
(1) 1960
13 x 25 M
(2) 1959-60
38 x 25 M (3) 1959-62
34 x 25 M
(4) 1959-60
44 x 25 M

(1) Brian Keith, John Dehner
(2) Don Du­rant, Karen Sharpe
(3) Michael Ansara, Day­ton Lummis
(4) Peter Breck, Rus­sell Johnson

ZDF 15.03.72-11.04.73

53[27] x 24 M; 38%

Der Letzte der Mohikaner
[The Last of the Mohicans]

GB[28]
8 x 50 M

Tim Good­man, Philip Madoc, Patri­cia Maynard, Joanna Da­vid, Andrew Crawford

ARD 16.05.72-28.06.72

8 x 50 M; E 18%

Stadt ohne Sheriff

D
1972-73
26 x 25 M

Uwe Fried­richsen, Heidi Fischer, Heinz Bau­mann, Erik Schumann

ZDF 04.12.72-25.06.73

26 x 25 M

Sheriff Cade
[Cade’s Country]

USA
1971
24 x 50 Min

Glenn Ford, Edgar Buchanan, Peter Ford

ARD 15.12.72-08.06.73

PRO7 01.02.90-?
PRO7 13.08.91-?
PRO7 08.04.91-?

13 x 45 M; E 47%
22 x 50 M,
W
W

Die Spur des Jim Sonnett
[The Guns of Will Sonnett]

USA
1967-68
50 x 25 M

Walter Brennan, Dack Rambo

ZDF 16.05.73-26.09.73

20 x 24 M; E. 32%

Alias Smith and Jones
[Alias Smith and Jones]

USA
1971-73
48 x 50 M

Ben Murphy, Pete Duel,, Roger Davis, James Drury, Edarl Holliman, J.D. Cannon

ARD (WWF) 06.06.73-04.10.73
RTL 11.12.85-?
RTL 04.05.88-?
RTL 10.03.90-?

18 x (2 x 25) M [29]
W
W
W

Im Wilden Westen
[Call of the West]

USA
1969-70

John Payne

ARD (R)[30] 08.11-73-18.04.74

12 x 25 M

Diese Pechvögel
[The Rounders]

USA
1966-67
17 x 25 M

Ron Hayes, Chill Wills, Patrick Wayne

ARD (WWF) 09.01.74-03.09.74

13 x 25 M

Kluge Cowboys leben länger[31]
[The Virginian]
ð Die Leute von der Shiloh Ranch [1970]

[USA 1959]
1 x 75

Doug McClure, William Win­don, John Dehner, Su­san Howard, Anna Vavarro

ZDF 01.04.1974
ZDF 01.04.1975

1 x 55 M; E 27%
1 x 55 M; W

Der Pfadfinder
[The Pathfinder]

GB

Paul Massie, John Abineri, Jan Francis, Patrick Troughton, Windsor Davis

ARD 16.02.75-11.03.75

5 x 55 M; E 25%

Kung Fu
[Kung Fu]

USA
1972-75
72 x 50 M

David Carradine, Philip Ahn, Luke Keye, Radames Pera

ZDF 27.09.75-02.10.76
Sat1 1986
Sat1 30.03.89
Ka1 1995-10.02.96
Sat1 04.08.96-02.08.97

39 x 48 M; E 28%

?; W
60 x 50 M;W

Die Cowboys
[The Cowboys]

USA
1974
13 x 25 M

Diana Doug­las, Moses Gunn, Jim Davis, A. Martinez, Robert Carradine

ZDF 20.10.75-29.12.75

11 x 24 M; E 16%

Im Wilden Westen
[Death Valley Days]
[32]
ð Der Wilde Westen [1978]

USA
1952-72
532 x 25 M

Denver Pyle,
Dan Hagger­ty, Tol Avery, Wini­fred Coffin

ARD (WWF) 20.04.76-29.06.76
ARD (WWF) 09.10.78-06.11.78
ARD (R ) 02.08.85-

10 x 25 M

3 x 25 M

9 x 25 M

Unsere kleine Farm
[Little House on the Prairie]

USA
1974-82

Michael Landon, Karen Grassele, Melissa Gilbert, Melissa Sue Anderson, Lindsay Sidney Greenbush

ARD 30.05.76-15.08.76


ARD 13.02.77-15.05.77

ARD 23.03.80-29.06.80

ARD 04.04.82-20.06.82

ARD 23.10.83-18.12.83

ARD 07.01.84-25.02.84

ARD 14.09.85-28.12.85



PRO7 ?-14.02.97
Ka1 17.02.97-?

1 x 85 M;
13 x 45 M; E 22%
13 x 45 M; E 25%
13 x 45 M; E 20%
13 x 45 M;.E 16%
9 x 45 M; E 20%
7 x 45 M; E 22%
16 x 45 M; E 19%
?
?

In der neuen Welt
[The New Land]
ð Historische Serie

USA
1974
15 x 50 M

Bonnie Bedelia, Kurt Russel, Do­nald Moffat, Gwen Arner, Scott Thomas

ARD (WWF)24.06.77-07.10.77

13 x (2 x 25) M [33]

Der Wilde Westen
[Death Valley Days]
ð Im Wilden Westen [1976]

USA
1952-72
532 x 25 M

Denver Pyle,
Dan Hagger­ty, Tol Avery, Wini­fred Coffin

ARD (SFB) 05.01.78-1985

65 x 23 M

Der Marshall von Cimarron
[Cimarron Strip]

USA
1967-68
26 x 74 M

Stuart Whit­man, Percy Herbert, Ran­dy Boone, Jill Townsend

ZDF 07.01.78-14.10.78

20 x 72 M; 13%

Sheriff ohne Colt und Tadel
[Nichols]

USA
1971-72
26 x 50

James Gar­ner, John Beck, Stuart Margolin, Margot Kidder, Fran Ryan

ARD (WWF) 01.07.78-19.08.78[34]

8 x 40 M

Die Küste der Ganoven
[Barbary Coast}

USA
1975
13 x 50 M

William Shat­ner, Doug McClure, Richard Kiel, Dave Turner

ZDF 05.08.78-23.09.78

6 x 48 M; 18%

Erwachendes Land
[The Awakening Land]
[35]

USA
1979
3 x 100 M

Elizabeth Montgomery, Hal Hol­brook, Jane Seymour, Steven Keats, Tony Mockus

ZDF 28.03.79-06.06.79

6 x 43 M; 26%

Der Mann in den Bergen
[The Life and Times of Grizzly Adams]

USA
1976-77
34 x 50 M

Dan Haggerty, Denver Pyle

ARD 12.08.79-14.11.79

ARD 03.05.81-12.07.81

ARD 19.08.83-29.09.83

PRO7 ?-25.08.96
Ka1 03.11.96-06.04.97

13 x 45 M; E 21%
10 x 45 M; E 15%
10 x 45 M; W;E 4%
?
23 x 45 M, 1x W

Josh
bei Sat1 und Ka1 als: Der Kopfgeldjäger
[Wanted: Dead or Alive]

USA
1958-60
98 x 25 M

Steve McQueen

ZDF 20.10.79-13.09.80

Sat1 1987,
Sat1 08.01.88-?
Sat1 31.07.89-?
Ka1 19.04.96-? [unregelmäßig]

26 x 24 M; E 10%
?
?; W
?; W
?

Der Weg nach Oregon
[The Oregon Trail]

USA
1977
9 x 50 M

Rod Taylor, Darleen Carr, Charles Napier. Andrew Stevens, Tony Becker

ZDF 23.12.79-10.02.80

ZDF 28.09.83-09.11.83

7 x 42 M; E 26%
7 x 42 M; W; E 19%

Mein Freund Winnetou
[Winnetou le Mescaléro]

F/D

Pierre Brice, Ralf Wolter, Siegfried Rauch, Arthur Brauss, Gérard Buhr, Jena-Claude Deret

ARD (R )1980

14 x 25 M

Prärieindianer
[Born to the Wind]
[36]

USA
1982 [?]

4 x 50 M

Will Samp­son, Linda Redfearn, Henry Darrow

ZDF 07.01.81-26.01.81

8 x 23 M; E 12%

Der lange Treck
[The Chisholms]

USA
1978-80
6 x 96 u. 7 x 50 M

Robert Preston, Rosemary Harris, Ben Murphy, Brian Kervin, Jimmy van Patten

ZDF 02.01.82-17.04.82

ZDF 06.06.84-25.08.84

16 x 42 M; E. 30%
16 x 42 M; W; E 11%

Bret Maverick
[Bret Maverick]

USA 1981-82
18 x 50 M

James Garner, Ed Bruce, Ramon Bieri, Richard Hamilton, David Knell

ZDF 01.02.84-30.05.84
Sat1 02.06.88-
PRO7 04.10.1989-

18 x 46 M; E 18%[37]

Colorado Saga
[Centennial]

USA
1978-79
10 x 93 M,
2 x 140 M

Robert Con­rad, Richard Chamberlain, David Janssen, Raymond Burr, Sally Kellermann

ARD 07.07.84-15.12.84

24 x 45 M; E 11%

Das Geheimnis des weißen Büffels
[Mystic Warrior][38]

USA
240 M

Robert Beltram, Devon Ericson, Victoria Racimo, Nick Ramus, James Renar

ZDF 07.04.85-05.05.85
ZDF 23.06.87-

5 x 45 M; E 10%

Kampf um Yellow Rose
[The Yellow Rose]

USA
1983

Sam Elliott, David Soul, Edward Albert, Noah Beery jr.

Sat1 1987/88
Sat1 26.02.89-?

22 x 45 M
W

Daniel Boone[39]
[Daniel Boone]

USA
1964-69

Fess Parker, Darby Hinton, Patricia Blair, Veronica Cartwright

Sa1 09.10.89-?

135 x 24 M

Shane
[Shane]

USA
1966

David Carradine, Jill Ireland, Tom Tully

PRO7 05.03.90-?
PRO7 10.08.91-?
[40]

16 x 50 M
16 x 50 M; W

Young Riders - 7 für die Gerechtigkeit
[Young Riders]

USA

Ty Miller, Greg Rainwater, Josh Brolin, Travis Fine, Steve Baldwin

ARD 12.09.91-?

21 x 45 M

Zorro - Der Schwarze Rächer
[Zorro]

USA
1989-90

Duncan Regehr, Pa­trice Camhi, James Victor, Michael Tylo,

Sat1 04.01.92-?
Ka1 07.09.96-?

88 x 25 M
?

Zorro
[Zorro]

USA
1957-59

Guy Willi­ams, Henry Calvin, Gene Sheldon

RTL2 19.10-94-08.02.95
RTL2 15.04.96-26.04.96

78 x 25 M
10 x 25 M; W

Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft
[Dr. Quinn - Medicine Woman]

USA
1993-1996

Jane Seymour, Joe Lando, Chad Allen

RTL2 ? -11.02.1996
RTL2 12.02.96-12.04.96

RTL2 13.07.96-10.08.96
RTL2: 04.01.97-?
SRTL: 16.09.97-?

?
43 x 50 M; tlw. W
5 x 50 M; W
?; tlw.
W
?

Die Abenteuer des Brisco County Jr.
[The Adventures of Brisco County, Jr.]

USA
1993-94
P+ 25 x 50 M

Bruce Campbell, Julius Carry, Christian Clemeson

Pro7  ? - 16.01.96

?

Lederstrumpf
[Hawkeye]

Kanada
1994-95
22 x 45 M

Lee Horsley, Rodney A. Grant, Lynda Carter

RTL2 06.01.96-09.03.96 RTL2 22.06.96-22.07.96 RTL2 25.01.97-14.06.97

P, 9 x 45 M
P, 20 x 45 M
P, 20 x 45 M

 

 

(Der obige Beitrag erschien erstmals 1997 in Studies in the Western. Für die Online-Fassung wurde nur das Layout angepasst.)

 

 



[1]          Diese egozentrische Bemerkung zu Beginn bitte ich zu verzeihen - sie hat jedoch ihren Grund, auf den ich später zurückkommen werde.

[2]          Die Thematik der Westernserien im deutschen Fernsehen ist bislang von der mediengeschichtlichen Forschung nicht aufgegriffen worden. Der folgende Beitrag versteht sich somit als erster Überblick.

[3]          Eine Übersicht über die in deutschen Fernsehprogrammen gezeigten Westernserien, mit Angaben zu den Originaltiteln, Hauptdarstellern, Sendeterminen, Anzahl der Folgen etc. findet sich im Anhang.

[4]          In Ronald Jackson: Classic TV Westerns. A Pictorial History. New York 1994  wird die Serie nicht erwähnt.

[5]          HÖR ZU, Januar 1961

[6]          HÖR ZU, Januar 1963

[7]          HÖR ZU, Oktober 1962

[8]          HÖR ZU, Juni 1968

[9]          Leider konnte nicht geklärt werden, um welche amerikanische Serie es sich hier handelte.

[10]        HÖR ZU, September 1963.

[11]        HÖR ZU, August 1970.

[12]        HÖR ZU, November 1970.

[13]        Vgl. auch: Joe Hembus: Western von gestern. München 1978.

[14]        HÖR ZU, März 1969.

[15]        M = Minuten; W = Wiederholung; E = durchschnittliche Einschaltquote.

[16]        Lt. Irmela Schneider/Christian W. Thomsen/Andreas Nowak (Hrsg.): Lexikon der britischen und amerikanischen Serien, Fernsehfilme und Mehrteiler in den den Fernsehprogrammen der Bundesrepublik Deutschland. Bde. 1-3. Berlin 1991, Bd. 1, S. 33 handelt es sich bei der Originalserie um „The Lone Ranger“ und evtl. zum Teil auch um The Range Rider.

[17]        Lt. Klünder 78-87, insgesamt 28 Folgen.

[18]        Lt. eigenen Unterlagen 6 Folgen.

[19]        Jeweils 2 Folgen hintereinander gezeigt.

[20]        Jeweils 2 Folgen hintereinander gezeigt; lt. Klünder 78-87 insgesamt 19 Folgen.

[21]        In HÖR ZU als 2. Programm bezeichnet, wahrscheinlich Versuchsendungen vor der offiziellen Gründung des ZDF.

[22]        Lt. Schneider..., Bd. 2, S. 160: 10 Folgen.

[23]        Jeweils durch einen Werbeblock unterbrochen.

[24]        Jeweils durch einen Werbeblock unterbrochen.

[25]        Jeweils zweigeteilt um 18.05 und 19.25 Uhr.

[26]        Jeweils zweigeteilt um 18.05 und 19.25 Uhr.

[27]        Lt. Schneider 52 Folgen.

[28]        In den USA innerhalb der Reihe ‘Masterpiece Theatre’ gezeigt.

[29]        Jeweils zweigeteilt um 18.05 und 19.25 Uhr.

[30]        R = Regionalprogramm.

[31]        Lt Schneider ..., Bd. 2 S. 170: neusynchronisierte Einzelfolge der Serie als Persiflage, OT?: Halfway back from Hell (1.10.1959), R: Michael Caffey, D Alvin Sapinsley u Esaah Etlam.

[32]        Lt. Klünder 73-77, Originaltitel: Cowboy G-Men, 16 Einzelfolgen.

[33]        Jeweils zweigeteilt um 18.05 und 19.25 Uhr.

[34]        Lt. Klünder 73-77, in anderen Regionalprogrammen ab 1975, insgesamt 13 x 50 M.

[35]        Miniserie R: Boris Sagal; D James Lee Barrett; Romanvorlage: Conrad Richter.

[36]        Lt. Schneider... Bd. 2, S. 185, zunächst von der BBC in GB ausgestrahlt.

[37]        Jeweils durch einen Werbeblock unterbrochen.

[38]        Literaturvorlage: Hanta Yo von Ruth Beebe Hill, R. Richard T. Heffron.

[39]        Etliche Folgen der Serie wurden zuvor schon im Fernsehen der DDR gezeigt.

[40]        Lt. Klünder 90, ursprünglich im ZDF.