
Bildschirm-Cowboys.
Westernserien im deutschen Fernsehen
Am 2. März 1956 entließen Frankreich
und Spanien Marokko in die Unabhängigkeit und ich war knapp acht Monate alt.[1]
Abgesehen von diesen weltpolitischen und sehr privaten Ereignissen, hat dieser
Freitag vor mehr als vierzig Jahren für die Geschichte der Westernrezeption in
Deutschland eine besondere Bedeutung. Das erste deutsche Fernsehprogramm (ARD)
- damals das einzige zur Verfügung stehende Programm - zeigte im Rahmen seiner
Sendungen am späten Nachmittag die erste Folge einer Westernserie.[2]

Abb. 1: Clayton Moore als
"Lone Ranger" in einer deutschen Comicausgabe. Die Serie wurde in
Deutschland wohl nicht unter dem Titel "Der maskierte Reiter"
gezeigt.
Rin Tin Tin (The Adventures of Rin Tin Tin),[3] in den Vereinigten Staaten zwischen 1954 und 1956
gedreht, war vorwiegend für ein jugendliches Publikum bestimmt. Rusty (Lee
Aaker), ein verwaister Junge, erlebte zusammen mit seinem deutschen Schäferhund
Rin Tin Tin zahlreiche Abenteuer im Wilden Westen. Angesiedelt war die Handlung
in einem Fort an der Frontier, in dem Rusty lebte, nachdem er als letzter
Überlebender eines Trecks gerettet wurde. Die Verantwortlichen der Serie hatten
den Jungen - warum auch immer - mit dem militärischen Rang eines Corporals
ausgestattet. Bis zum August 1956 wurden vier weitere Folgen in deutsch
synchronisierter Fassung ausgestrahlt. Zwischen 1961 und 1964 war Rin Tin Tin erneut vierzehnmal in den
Programmankündigungen aufgeführt. Möglicherweise hat es sich allerdings bei
einigen der hier gezeigten Episoden der Serie auch um Wiederholungen gehandelt;
die alten Programmzeitschriften verzichteten fast immer auf die Nennung der
Titel der Einzelfolgen.
Auch bei der nächsten im ersten
deutschen Fernsehprogramm ausgestrahlten Serie, die vor dem Hintergrund des
Wilden Westens spielt, handelte es sich um eine Jugendserie. Corky und der Zirkus (Cirkus Boy) verfügte
gleichfalls über einen jugendlichen Protagonisten und erzählte abenteuerliche,
spannende aber auch lustige Episoden aus der Zirkuswelt im vorigen Jahrhundert,
die zumindest teilweise Bezüge zum Wilden Westen aufwiesen. Neben Mickey
Braddock waren Noah Beery jr. oder Guinn Williams zu sehen, die auch aus
anderen Westernserien und -filmen bekannt sind. Am 19. Oktober 1957 war die
deutsche Fernsehpremiere dieser Serie, von der insgesamt 47 Episoden
ausgestrahlt wurden; hierbei sind allerdings die Wiederholungen mitgezählt.
Im Gegensatz zu diesen, heute
weitgehend vergessenen Serien ist Fury -
Die Abenteuer eines wilden Pferdes (Fury) vielen Fernsehzuschauern noch
wohlbekannt. Ab dem 5. Oktober 1958 wurden Episoden dieser Serie, die von den
Abenteuern eines Jungen und eines Wildpferdes erzählte, in der ARD gezeigt. Im
Laufe der kommenden Jahrzehnte war Fury immer
wieder im Programm. Noch im Jahre 1985 wurden 46 Folgen der Serie gezeigt.
Handlungsort war eine Ranch im modernen Westen. Joey, die jugendliche
Hauptfigur der Serie war übrigens genau wie Rusty in Rin Tin Tin, ein Waisenjunge, der in der ersten Folge auf die Farm
kam. In den frühen 1960er Jahren erlaubten es meine Eltern auch, daß ich am
Fernsehgerät meines Großvaters die im Nachmittagsprogramm gezeigten Episoden
dieser Reihe sehen durfte. Es waren immer spannende - manchmal sogar aufregende
- Momente, wenn der schwarze Hengst Fury von seinem jungen Herrn Joey zu Beginn
jeder Folge gerufen wurde. Fury
bildete somit meine erste Begegnung mit einer Fernsehserie, die im Westen
Amerikas spielt. Sie vermittelte mir - und vermutlich auch vielen Gleichaltrigen
- einen ersten Eindruck davon, wie das Leben auf einer Ranch aussehen konnte,
obgleich uns damals natürlich vor allem die abenteuerlichen Aspekte der Serie
interessierten.
Die bislang erwähnten Fernsehserien
können getrost als Kinder- und Jugendsendungen klassifiziert werden. Etwas
problematischer ist dies bei der Serie Die
Texasrangers - Aus der Geschichte einer berühmten Polizeitruppe (Tales of the
Texas Rangers), die allerdings von den deutschen Programmverantwortlichen
gleichfalls im Nachmittagsprogramm für Jugendliche plaziert wurde. In dieser
Reihe erlebten - zumindest im amerikanischen Original - zwei Texasranger ihre
Abenteuer abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Während Jace
Pearson und Clay Morgan in einer Woche mit Auto und Hubschrauber Verbrecher
verfolgten, lösten sie in der folgenden Woche einen Fall vor dem Hintergrund
des klassischen Wilden Westens. Welche Folgen zwischen 1959 und 1962 in der ARD
gezeigt wurden, muß offen bleiben; von den insgesamt 19 Folgen, handelte es
sich bei zumindest fünf Teilen um Wiederholungen.
Die erste echte Westernserie -
ebenfalls im Nachmittagsprogramm ausgestrahlt - war Union Pacific (Union Pacific). Sie zeigte Episoden vom Bau der
transkontinentalen Eisenbahn in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Jeff
Morrow spielte hier einen Bahningenieur, der sich mit verschiedenen beim
Bahnbau auftretenden Poblemen beschäftigen mußte. Zwischen 1959 und 1965
erklangen 35mal die Pfeifen der Loks auf dem Bildschirm und die damals erreichten
Einschaltquoten von bis zu 38 % dürften heute bei jedem Programmdirektor wahre
Begeisterungsstürme hervorrufen. Dunkle Kindheitserinnerungen an diese Serie
zeigen, daß auch bei uns - zumindest gelegentlich - der Fernsehapparat für Union Pacific eingeschaltet wurde.
Während Union Pacific in den USA
zu den unbedeutenderen Serien gehörte,[4]
zählte Tombstone Territory, die in
Deutschland erstmals am 20. Juni 1959 als Wilder
Westen Arizona gezeigt wurde, zu den erfolgreicheren amerikanischen Serien der
späten 1950er Jahre. Sheriff Clay Hollister (Pat Conway) zeigte in der
deutschen Fassung erstmals in einer Fernsehserie, wie ein aufrechter Sheriff in
einer Stadt des Wilden Westens für Ordnung sorgte. Interessant erscheint auch,
daß der deutsche Titel sehr bewußt den Begriff „Wilder Westen“ in den
Vordergrund rückte.
Im Frühjahr 1960 konnte man in der ARD
dann die Bekanntschaft von Casey Jones machen. Alan Hale spielte in den elf in
Deutschland gezeigten Folgen der gleichnamigen Reihe einen legendären Lokführer,
der vor dem Hintergrund des amerikanischen Westens verschiedene Abenteuer zu
bestehen hatte. Nach Union Pacific wurde
hier erneut die Geschichte der amerikanischen Eisenbahnen aufgegriffen.
Abgesehen von Fury sind heute die meisten der bislang erwähnten Serien in
Deutschland in Vergessenheit geraten. Anders verhält es sich mit Am Fuß der blauen Berge - Ein Abenteuer aus
dem Wilden Westen (Laramie), der Westernfernsehserie, die neben Bonanza oder Rauchende Colts wohl am ehesten im Bewußtsein des Publikums
geblieben ist. Zwischen 1960 und 1970 zeigte die ARD zahlreiche Folgen der in
den Jahren 1959-1963 gedrehten Reihe, in der die Erlebnisse von Slim Sherman
(John Smith) und Jess Harper (Robert Fuller) im Mittelpunkt der Ereignisse
standen. Als Identifikationsfigur für jüngere Zuschauer spielte Robert Crawford
Jr. Slims jüngeren Bruder Andy, Hoagy Carmichael übernahm als Jonesy eine
humoristische Rolle, und Spring Byington verlieh der Männerwelt auf der Ranch
der Shermans eine weibliche Note. Neben den mit der Ranch verbundenen Episoden
spielte die Stadt Laramie immer wieder eine wichtige Rolle. Zu der Episode Karo-Dame (Queen of Diamonds), die am
Samstag, dem 7. Januar 1961 zwischen 15.50 und 16.40 Uhr erstmals in
Deutschland gezeigt wurde, schrieb die Programmzeitschrift HÖR ZU: „In Laramie ‘am Fuß der blauen Berge’ ist mal wieder etwas
los. Die Ganoven scheinen es auf diese Gegend besonders abgesehen zu haben.
Nun, glücklicherweise gibt es hier auch ein paar anständige und dazu noch
mutige Menschen; man denke nur an Slim Sherman. Doch diesmal ist sogar Slim
hereingefallen. Er hat sich nämlich in June Brown verliebt, die nach Laramie
gekommen ist, um ihr Geld in einem Spielsaloon zu verdienen. Slim merkt nicht,
daß sie seine Zuneigung mißbraucht, um eine andere Person vor einer
Verbrecherbande zu schützen.“[5] Trotz
der leichten Ironie in dieser Besprechung fand Am Fuß der blauen Berge das Interesse des oftmals auch erwachsenen
Publikums, wie zahlreiche Leserbriefe in Programmzeitschriften aus späteren Jahren
unterstreichen, die Wiederholungen bzw. neue Folgen forderten. Einschaltquoten
von mehr als 50 % können dies gleichfalls belegen. Obwohl Am Fuß der blauen Berge in Farbe gedreht worden war, lernten die
deutschen Fernsehzuschauer die Serie zunächst nur in schwarz-weiß kennen;
Farbfernsehen wurde in Deutschland erst in den späten 1960er Jahren eingeführt.
Anders als die zuvor gezeigten Fernsehwesternserien, die nur eine Laufzeit von
etwa 25 Minuten pro Episode hatten, dauerte jede Folge von Am Fuß der blauen Berge 50 Minuten. Zudem - und dies gilt für fast
alle in Deutschland gezeigten Fernsehwesternserien - hielten man sich bei der
Ausstrahlung der einzelnen Episoden nicht an die Reihenfolge der amerikanischen
Originalfassung.

Abb. 2: Hugh O'Brian als Wyatt
Earp ("Wyatt Earp greift
ein").
Im Gegensatz
von Am Fuß der blauen Berge beruhte Wyatt Earp greift ein (The Life and Legend
of Wyatt Earp), ab Oktober 1960 im deutschen Fernsehen zu sehen, auf der
Lebensgeschichte eines wirklichen Gesetzeshüters des Wilden Westens. Hugh
O’Brian verkörperte hier den legendären ‘Helden des Westens’. Die einzelnen
Handlungsepisoden sind natürlich erfunden, obwohl die Drehbuchautoren oftmals
historische Ereignisse als Vorlagen nutzten. Von den mehr als zweihundert in
den Vereinigten Staaten gedrehten Episoden konnten die deutschen Zuschauer
allerdings nur verhältnismäßig wenige in einer synchronisierten Fassung sehen.
Zu der 1963 gezeigten Folge Belagerung in
Kansas schrieb die HÖR ZU: „Die
Umgebung von Dodge City wird von einer gefährlichen Bande terrorisiert. Bei
Little Alamo haben die Gangster eine Postkutsche überfallen, den versteckten
Goldschatz aber in der Eile nicht gefunden. Die Wells-Fargo-Bank, die um ihre
Geldtransporte besorgt ist, ruft Wyatt Earp zu Hilfe. Als er am Tatort
eintrifft, steckt den Mitreisenden noch der Schreck in allen Gliedern. Wyatt
rechnet damit, daß die Banditen zurückkommen werden, um sich das Geld zu holen.
Seine Vermutung bestätigt sich sehr schnell.“[6]
Am 13. Oktober 1962 hatte dann mit Bonanza, die in Deutschland wohl
populärste Fernsehwesternserie, ihre Premiere in der ARD. Mit Rosen für Lotta (A Rose for Lotta) zeigte das deutsche Fernsehen die erste Folge der
Reihe in der neben Lorne Greene, Dan Blocker, Michael Landon und Pernell
Roberts Yvonne de Carlo und George Macready als Gaststars auftraten. Die HÖR ZU hielt fest: „Der dreifache Witwer
und Vater Ben zählt mit seinen Söhnen Hoss, Adam und Little Joe zu den
meistbewunderten Wildwestfiguren des amerikanischen Fernsehens. Sie besitzen
10000 Stück Vieh, unzählige Hektar fruchtbaren Landes, ein herrliches Farmhaus,
dessen riesige Räume mit schweren Eichenmöbeln ausgestattet sind, und einen
chinesischen Koch. Doch am wohlsten fühlen sich die Cartwrights immer noch auf
dem Rücken ihrer Pferde. Die vier zählen zu jenen legendären Gestalten, die -
im ständigen Kampf mit rücksichtslosen Ausbeutern - den Wilden Westen urbar
gemacht haben. Dutzende haben den Versuch, die Cartwrights von ihrem Besitz am
Lake Tahoe (Nevada) zu verjagen, mit dem Leben bezahlen müssen. Am Ende der
Serie ‘Bonanza’ werden es wohl noch einige mehr sein.“[7]

Abb. 3: Die Cartwrights
erlebten in Deutschland auch Abenteuer in Comicheften.
Seit 1962 ist die Folge Rosen für Lotta mindestens sechsmal in
deutschen Programmen gezeigt worden. Im ZDF, welches in den 1970er Jahren die
Austrahlung von Bonanza übernahm,
sowie in den kommerziellen Privatsendern lief die Episode allerdings unter dem
Titel Eine Falle für Little Joe. Bonanza
dürfte wohl jedem ein Begriff sein, der sich auch nur im geringsten für
Fernsehwesternserien interessiert. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, daß
diese Serie seit nunmehr mehr als fünfundreißig Jahren immer wieder in neu
ausgestrahlt wurde. Inzwischen sind in deutschen Programmen alle (?) der mehr
als 400 Folgen gezeigt worden. Trotz der etwas irritierenden Grundkonstruktion
- ein Witwer mit drei erwachsenen Söhnen, die von drei verschiedenen Müttern
stammen, und trotz zahlreicher Versuche niemals eine passende Frau fürs Leben
finden - spricht dies für die Serie, die es über einen sehr langen Zeitraum
verstanden hat, mit abwechselnden, oft auch originellen Geschichten ihr
Publikum zu unterhalten. Bonanza war
zunächst einmal eine Familiengeschichte, die auf einer großen Ranch spielt;
immer wieder griff die Serie aber auch historische Ereignisse aus der
Geschichte des amerikanischen Westens auf, wobei sich die Drehbuchautoren kaum
darum kümmerten, daß manche dieser Ereignisse in der Realität Jahrzehnte weit
auseinanderlagen. Insbesondere in der frühen Folgen aus der 1. Staffel, die in
Deutschland teilweise erst viel später gezeigt wurden, fanden sich zahlreiche
solcher Rückgriffe auf historische Ereignisse. So wurde z.B. die Geschichte von
Virginia City in zahlreichen Einzelheiten dargestellt und auch der Aufenthalt
von Mark Twain in dieser Stadt beruhte auf einer wahren Episode seiner
Biographie. Andere Folgen der Reihe waren reiner Unsinn, wie z.B. die aus dem
Jahr 963 stammende Folge Hoss und die
kleinen grünen Männchen (Hoss and the Leprechauns), die in der ARD 1968
erstmals gezeigt wurde. Die HÖR ZU
schrieb: „Das gab’s noch nie auf der Ponderosa! Little Joe und der dicke Hoss
suchen geheimnisvolle kleine grüne Männchen, die einen Schatz vergraben haben.“[8]
James Garner begegnete den deutschen
Fernsehzuschauern erstmals am 8. Dezember 1962 in seiner Paraderolle als
gewiefter Spieler Bret Maverick. In der zwischen 1957 und 1962 gedrehten Serie Maverick trat in einer weiteren
Hauptrolle übrigens der junge Roger Moore auf, der später als James Bond
Filmkarriere machen sollte. Wie auch Wilder
Westen Arizona, Am Fuß der blauen Berge, Wyatt Earp greift ein und Bonanza sprach diese Serie neben
jugendlichen Zuschauern ein erwachsenes Publikum an und wurde von der ARD
zunächst am Sonntagnachmittag gezeigt, zu einem Zeitpunkt an dem die ganze
Familie das Programm sehen konnte. Im Gegensatz zu den meisten anderen
Fernsehwesternserien kam in Maverick der
humoristische Aspekt stark zum Tragen. Für die hohe und langandauernde
Popularität der Serie in den Vereinigten Staaten spricht, daß dort verschiedene
Nachfolgeserien entstanden und es in den 1990er Jahren zu einer mit James
Garner, Mel Gibson und Jodie Foster prominent besetzten Kinoverfilmung des
Stoffes kam, die gerade wegen ihres oftmals überzogenen Humors zu den
erfreulicheren Westernverfilmungen der letzten Jahre zählt. Nach einigen
wenigen Folgen in den Jahren 1962 bis 1964 konnten die deutschen Zuschauer im
Jahr 1967 immerhin 14 Folgen der Reihe sehen.
Im Jahr 1963 nahm das Zweite Deutsche
Fernsehen (ZDF) seinen Sendebetrieb auf. Als erste Serie mit Westernelementen
strahlte das ZDF die zwölfteilige Reihe Gold
in Alaska[9]
aus. Im Vordergrund stehen die Auseinandersetzungen zwischen Halliday, einem
jungen Mann und dem schurkischen Saloonbesitzer Doreen. Zur am 16. September
1963 ausgestrahlten Episode Der Wahlkampf
schrieb HÖR ZU: „Halliday ist uns aus
den voraufgegangenen Sendungen als aufrechter Mann bekannt. Ausgerechnet
Doreen, sein wenig feiner Widersacher, will Bürgermeister werden. Um sein Ziel
zu erreichen. geht er auf recht unfaire Weise gegen Halliday vor. Der aber
durchkreuzt seine Pläne und stellt einen Gegenkandidaten für die Bürgermeisterschaftswahl
auf: ein Schwein!“[10] Auch
in dieser Serie scheint der Humor nicht allzu kurz gekommen zu sein. Gold in Alaska wurde vom ZDF im Rahmen
seines mit einem festen Sendeschema versehenen Vorabendprogrammes jeweils
Montags zwischen 18.45 und 19.10 Uhr ausgestrahlt. Im Gegensatz zu den bislang
in der ARD gezeigten Reihen, die fast immer in unregelmäßigen Abständen gezeigt
wurden, bot sich mit der ziemlich starren Organsiation der Vorabendsendungen im
ZDF den Zuschauern die Möglichkeit jede Woche eine neue Episode der jeweiligen
Serie zu sehen. Auch in den kommenden Jahren wurden die meisten der im ZDF
gezeigten Fernsehwesternserien im Vorabendprogramm gesendet.
Allerdings zeigte das ZDF seine erste
echte Westernserie Der Mann ohne Colt
(Man without a Gun) erst ab Januar 1966. In den Zwischenzeit mußten sich
die Freunde der Fernsehwestern mit den in der ARD gezeigten Reihen begnügen.
Hier kam es bis zum Beginn des Jahres 1966 zu drei weiteren Premieren. Henry
Fonda, der auch in zahlreichen Kinofilmen als Westernheld wohl bekannt geworden
war, spielte die Hauptrolle in Der zweite
Mann - Aus der Arbeit eines Hilfssheriffs (The Deputy). Ab dem 2. Mai 1965
schilderte Cowboys (Rawhide) die
zahlreichen Abenteuer einer Treibherde und der begleitenden Mannschaft auf
ihrem Trail nach Norden. In dieser in den ausgehenden 1950er Jahren gedrehten
Serie, spielte übrigens ein damals noch kaum bekannter junger Schauspieler
namens Clint Eastwood eine der Hauptrolle. Die dritte Serie griff wieder einmal
auf die Lebensgeschichte einer der bekannten Figuren aus der Geschichte des
wilden Westens zurück. In Roy Bean - Ein
Richter im wilden Westen (The Adventures of Judge Roy Bean) verkörperte
Edgar Buchanan die Titelrolle.
Zwischen 1956 und 1966 waren die
deutschen Fernsehzuschauer in Bezug auf Westernfernsehserien fast vollständig
auf das Angebot der ARD angewiesen. Nur zwei nicht sonderlich bedeutsame Serien
wurden im seit 1963 sendenden ZDF gezeigt. Die Programmverantwortlichen bei ARD
und ZDF griffen in diesem Zeitraum auf amerikanisches Material zurück, welches
in mehr als ausreichender Menge zur Verfügung stand. Neben diversen eher für
ein jugendliches Publikum bestimmten Serien standen ab den frühen 1960er Jahren
auch Reihen, die sich stärker an ein erwachsenes Publikum richteten, aufgrund
ihrer Austrahlung in den Nachmittagsprogrammen aber mit Sicherheit in hohem
Maße auch von Kindern und Jugendlichen gesehen wurden.
Am 3. Januar 1967 wurden in den
deutschen Fernsehprogrammen die ersten Folgen von gleich zwei neuen Serien
ausgestrahlt. Neben der in der ARD gezeigten, für Jugendliche bestimmten Serie Großer Adler - Häuptling der Cheyenne (Brave
Eagle) handelte es sich bei der im ZDF gezeigten Serie um Yancy Derringer (Yancy Derringer), die
von den Abenteuer des gleichnamigen Spielers (Jock Mahoney) in Louisiana
berichtete. Im gleichen Jahr wurde vor allem im ZDF mit der Ausstrahlung
etlicher weiterer Westernserien begonnen: Bronco
(Bronco), Sergeant Preston (Sergeant
Preston of the Yukon), Der Mann ohne Namen (Shenandoah), Pistolen und
Petticoats (Pistols ‘n Petticoats) und
Abenteuer im Wilden Westen (Zane Grey Theatre). Von den meisten dieser
Serien wurden Staffeln mit jeweils 13 Folgen im Vorabendprogramm gezeigt. Auch
die ARD begann 1967 mit der Ausstrahlung einer Westernserie im regionalen
Vorabendprogramm (Westdeutscher Rundfunk). In Dr. Bill Baxter - Arzt in Arizona (Frontier Doctor) erlebte der auch als Sänger bekannt gewordene Rex
Allen diverse Abenteuer.
Bedeutsamer war aber, daß die ARD ab
dem 4. Juni 1967 mit Rauchende Colts
(Gunsmoke), die neben Bonanza wohl
wichtigste und erfolgreichste amerikanische Westernserie überhaupt in ihr
Programm aufnahm. Im Zentrum der Reihe stand Matt Dillon (James Arness),
Marshal in Dodge City, der in den Vereinigten Staaten in mehr als 600 Episoden
zum Colt greifen mußte, um seine Stadt vor Gefahren zu schützen. Ihm zur Seite
standen u.a. die Saloonbesitzerin Kitty, Doc Stone und der vor allem bei den
deutschen Zuschauern beliebte Festus, der von Ken Curtis gespielt wurde. In
Deutschland wurde leider nur ein Teil der Serie gezeigt, vor allem die
zahlreiche in schwarz-weiß gedrehten halbstündigen Episoden haben ihren Weg
nicht über den Atlantik gefunden. Dennoch war die Serie erfolgreich, und Matt
Dillon und seine Freunde gehören neben zahlreichen anderen Westernfiguren aus
den verschiedenen erwähnten Serien zu den fest in der Erinnerung verankerten
Heroen meiner Jugendjahre. Auch andere Zuschauer dürften Rauchende Colts mit großem Interesse gesehen haben, und die
Fernsehzeitschrift HÖR ZU notierte
anläßlich des Beginns einer neuen Staffel im Sommer 1970: „Die Colts rauchen
wieder! Und Marshall [!] Dillon bekommt viel zu tun. Denn in Dodge City ist ein
gewisser O’Quillian aufgetaucht,. Überall errregt dieser seltsame Bursche durch
seine Nörgeleien Ärger. Im Saloon inszeniert er sogar einen Krawall. Damit
nicht genug. Im Streit hat O’Quillian kürzlich einen Spieler erschossen. Nun
naht der Bruder des Toten, fest entschlossen, Rache zu nehmen. Und müßte die
ganze Stadt dabei in Rauch und Flammen aufgehen.“[11]
Ab 1977 wurde Rauchende Colts im ZDF
gezeigt und in späteren Jahren kam es zu Neuausstrahlungen im kommerziellen
Privatfernsehen.
Auch die folgenden Jahre waren gute
Jahre für die Freunde von Fernsehwesternserien. Zahlreiche amerikanische Serien
fanden ihren Weg vor allem in die Vorabendprogramme des ZDF und die regionalen
Programme der ARD zwischen 18.00 und 20.00 Uhr. Europäische bzw. deutsche
Produktionen hatten dagegen Seltenheitswert. Im Frühjahr und im Frühsommer 1969
zeigte das ZDF am frühen Samstagabend das kuriose italienische Western-Musical Sing nicht, schieß in acht Teilen,
welches ich schon damals als Dreizehnjähriger vor allem als langweilig
eingeschätzt habe.
Weitaus spannender empfand ich damals den
im Weihnachtsprgrogramm des gleichen Jahres gezeigten Vierteiler Lederstrumpf, eine deutsch-französische
Koproduktion in der Hellmut Lange als Lederstrumpf und Pierre Massimi als
Chingachgook die Hauptrollen spielten. Die Umsetzung in vier Episoden à 90
Minuten wurde in Rumänien gedreht und bot, wenn auch keine adäquate Umsetzung
der Cooperschen Vorlage, so doch eine ganz sehenswerte Abenteuergeschichte.
Im Jahr 1972 versuchte dann auch die
ARD mit den Novellen aus dem Wilden
Westen, in ihren Regionalfenstern im Vorabendprogramm eine Westernserie zu
etablieren. Die 13 Folgen verzichteten auf eine zusammenhängende Handlung und
in allen Teilen auftretende Hauptfiguren. Die in sich abgeschlossenen Episoden
gingen vielfach auf Kurzgeschichten von O. Henry zurück. Gegen Ende des Jahres
begann die umfangreichste in Deutschland produzierte Westernserie im ZDF. Unter
der Regie von Rolf von Sydow spielten in der von H.D. Schreeb und H.G. Thiemt
geschriebenen Serie Stadt ohne Sheriff
u.a Uwe Friedrichsen, Heidi Fischer, Heinz Baumann, Erik Schumann und E.F.
Fürbringer. Mit den Worten: „Eine neue Serie über einen New Yorker
Angestellten, der in einer kleinen Westernstadt die Leitung der Bank übernehmen
soll. Ehrbar sind die Bürger des Ortes, aber nicht immer friedlich. Das erfährt
‘Greenhorn’ Tex Ritter schon am Tag seiner Ankunft“ stellte die HÖR ZU die 26teilige Serie vor. [12]
Erst acht Jahre später sollte eine
weitere unter deutscher Beteiligung gedrehte Westernserie noch einmal den Weg
ins Fernsehprogramm finden. In der u.a. in Mexiko gedrehten siebenteiligen
Reihe Mein Freund Winnetou spielten
u.a. die aus den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannten Schauspieler
Pierre Brice und Ralf Wolter. Zwei Jahre zuvor hatte im ZDF allerdings die wohl
ungewöhnlichste aller in Deutschland gezeigten Westernserien ihre Premiere. Der
wohl bekannte Filmjournalist Joe Hembus hatte in der Reihe Western von gestern
amerikanische Serials und B-Filme neu zusammengestellt und montiert, und bot
hier den interessierten Zuschauer einen höchst kurzweiligen Einblick in die
Geschichte der amerikanischen Westernproduktionen der 1930er und 1940er Jahre.[13]
In den davorliegenden Jahren gab es
insgesamt gesehen weitaus mehr Ausstrahlungen amerikanischer
Fernsehwesternserien. Schon 1969 wagte das ZDF mit der Serie High Chaparral (The High Chaparral)
erstmals eine Westenserie im Abendprogramm ab 21.00 Uhr zu zeigen. Zum
Serienstart schrieb HÖR ZU: „Wer den
alten, bewährten Serien-Helden nur mehr mit stark verminderter Begeisterung ins
kernige Gesicht schauen kann, dem bietet das ZDF jetzt die Chance, neuen
Wildwest-Lebensmut zu schöpfen. Ab heute, und zwar in 26 Sendungen, bittet die
Familie Cannon um Aufmerksamkeit. Auf nach Arizona! Dort sucht so um das Jahr
1870 John Cannon, der Boß, händeringend Männer, die ihm beim Aufbau seiner
Ranch helfen können. Das ‘Kind’ muß natürlich einen Namen haben, und es bekommt
ihn: ‘High Chaparral’“.[14]
Obwohl in den Leserbriefen in der HÖR ZU teilweise
harsche Kritik an dieser Serie geübt wurde, fand sie dennoch ihr Publikum; dies
belegen die hohen Einschaltquoten von 54 % für die erste und 53 % für die
zweite ab November 1971 gezeigte Staffel. Ebenfalls 1969 begann das ZDF im
Sonntagnachmittagprogramm mit der Ausstrahlung der Reihe Big Valley (The Big Valley), bei der es sich ähnlich wie bei Bonanza um die Schilderung der
Geschehnisse und Abenteuer auf einer ausgedehnten Ranch handelte. Victoria
Barkley (Barbara Stanwyck) leitete als resolute Witwe die riesige kalifornische
Ranch ihres verstorbenen Mannes, und wurde dabei von ihren Söhnen sowie ihrer
Tochter unterstützt. Nach Beendigung dieser Serie übernahmen Die Leute von der Shiloh-Ranch (The
Virginian / The Men from Shiloh), die ihre Herkunft auf eine sehr freien
Umsetzung von Owen Wisters Roman Der
Virginier (The Virginian) zurückführen konnten, im November 1970 den
Sendeplatz am Sonntagnachmittag. Die einzelnen Folgen dieser Sendereihe wurden
allerdings gekürzt. 1971 fand dann mit Hondo
(Hondo) eine weitere amerikanische Serie ihren Weg ins Abendprogramm des ZDF.
Sie erzählte von den Abenteuern des Scouts Hondo und beruhte auf einer
Romanvorlage von Louis L’Amour.

Abb. 4: Richard Boone als
Titelheld der Serie „Have Gun, Will Travel“, die trotz dieser Comicfassung
meines Wissens nicht in Deutschland gezeigt wurde.
Die zahlreichen vor allem im
Vorabendprogramm des ZDF in den frühen 1970er Jahren gezeigten amerikanischen
Fernsehwesternserien brauchen hier nicht mehr im einzelnen vorgestellt zu
werden. Bemerkenswert ist, daß von der Serie Westlich von Santa Fe (The Rifleman) zwischen 1969 und 1972 mehr
als 100 Folgen gezeigt wurden und daß man für von Von Cowboys, Sheriffs und Banditen auf vier verschiedene
amerikanische Serien zurückgriff. Mit Kung
Fu kam dann im September 1975 eine Westernserie anderer Art ins Programm.
Ihre Hauptfigur war ein Chinese, der sich mit seinen ostasiatischen
Kampftechniken im Wilden Westen des 19. Jahrhunderts Respekt verschaffte.
Auch die ARD zeigte - gleichfalls
vorwiegend im Vorabendprogramm bzw. im Jugendprogramm zwischen 16.00 und 18.00
Uhr - diverse weitere amerikanische Serien. Als wichtigste und als eine der
erfolgreichsten der ab den 1970er Jahren
in der ARD gezeigten Serien muß Unsere
kleine Farm (Little House on the
Prairie) erwähnt werden, eine teilweise arg sentimentale Familienserie in
der Michael Landon (als Little Joe aus Bonanza
wohlbekannt) die Hauptrolle spielte.
Ab der zweiten Hälfte der 1970er und in
den 1980er Jahren wurden die Premieren neuer Fernsehwesternserien in
Deutschland seltener. Hierfür waren verschiedene Gründe ausschlaggebend.
Zahlreiche der amerikanischen Serien waren in den 1950er und 1960er Jahren in
schwarz-weiß gedreht worden; dieses Format war nach der Durchsetzung des
Farbfernsehens kaum noch attraktiv. Neue Westernserien entstanden in den USA in
den 1970er und erst recht in den 1980er Jahren weitaus sporadischer. Teilweise
wanderten die Serien nun von der ARD zum ZDF (z.B. Bonanza und Rauchende Colts)
und zudem griffen die deutschen Programmverantwortlichen auch auf Wiederholungen
von schon früher gezeigten Episoden zurück. Insbesondere die eher für
Jugendliche bestimmten Serien, trafen immer wieder auf ein neu heranwachsendes
Publikum. Generell dürfte zudem das Interesse an Westernserien in diesem
Zeitraum niedriger geworden sein. Allerdings verschwanden die
Fernsehwesternserien nicht vollständig vom Bildschirm. Gelegentlich kam es auch
jetzt noch zu Premieren bislang unbekannter amerikanischer Serien.
Insbesondere nach dem Entstehen der
kommerziellen Fernsehsender im Verlaufe der 1980er Jahre und der damit
verbundenen Vervielfachung des Programmangebots entstanden neue Programmplätze
für Fernsehwesternserien. Zahlreiche dieser privaten Sendekanäle griffen auf
das Westernmaterial zurück. Die Serien waren vermutlich nicht besonders teuer,
ein großer Teil der in Frage kommenden Episoden war zudem für die zuvor
erfolgten Ausstrahlungen in ARD und ZDF schon synchronisiert worden und es
standen von vielen Serien genügend Episoden zur Verfügung, um über einen
längeren Zeitraum jeden Tag eine neue Folge senden zu können. Somit kam es bei
RTL, Sat1, Pro 7 RTL2 oder Kabel 1 zu Wiederholungen aber auch zum Ankauf von
neuen Serien bzw. von bislang in Deutschland noch nicht gezeigten Episoden,
während in der ARD und im ZDF Fernsehwesternserien in den 1990er Jahren aus dem
Programm verschwanden. Die erfolgreichste der neueren Serien dürfte Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft (Dr.
Quinn - Medicine Woman) sein, in der Jane Seymour eine Ärztin verkörpert,
die sich als Frau im Wilden Westen behaupten muß. Dr. Quinn kann als Unterhaltungsserie für die ganze Familie
angesehen werden, in der oftmals abenteuerliche Elemente etwas kurz kommen.
Weniger erfolgreich als diese Serie waren die mit Fantasy-Elementen
angereicherten Abenteuer des Brisco County
Jr. (The Adventures of Brisco County, Jr.) oder die jüngste kanadische
Umsetzung von James Fenimore Coopers Klassiker: Lederstrumpf (Hawkeye).
Der vorstehende Überblick zu den
Fernsehwesternserien in Deutschland bleibt notwendigerweise fragmentarisch.
Nach den eher zaghaften Versuchen mit vorwiegend für jugendliche Rezipienten
bestimmten Serien in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre, wurden ab den 1960er
Jahren die meisten wichtigen amerikanischen Fernsehwesternserien in Deutschland
vorwiegend im Nachmittags- bzw. Vorabendprogramm gezeigt. Oftmals kam es
hierbei auch zu Wiederholungen. Einmal im Jahr strahlte die ARD zudem über
lange Jahre hinweg jeweils eine Aufzeichnung der aktuellen Inszenierung der
Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg aus. Andere deutschprachige Produktionen
blieben selten und auch die Ausstrahlung von Kinowesternfilmen war über lange
Jahre eher eine Ausnahme und hat erst nach dem Aufkommen der kommerziellen
Programme, daß Ausmaß erreicht, welches wir heute gewohnt sind. Somit dürften
im visuellen Bereich vor allem die zahlreichen Folgen der verschiedenen
Fernsehwesternserien für das Bild des Wilden Westens verantwortlich sein,
welches in den Köpfen vieler Menschen vorhanden ist. Ich habe mehrfach auf
eigene Seherlebnisse und -erinnerungen hingewiesen. Von den frühen 1960er bis
zum Beginn der 1970er Jahre habe ich im Alter von etwa sieben bis fünfzehn
Jahren - wie vermutlich auch viele meiner Altergenossen - einen großen Teil der
in der ARD und im ZDF ausgestrahlten Serienfolgen gesehen. Nicht alle haben uns
gefallen, aber viele von ihnen boten genügend abenteuerliche Unterhaltung, um
nach Erledigung der anfallenden Hausaufgaben eine angenehme Entspannung zu
gewährleisten. In späteren Jahren verlor sich dann mein Faible für solche Serienunterhaltung
weitgehend. Nur ab und an habe ich mir, mehr oder weniger zufällig, eine
Episode irgendeiner Serie angesehen, bevor mich dann ein eher
wissenschaftliches (und zugegebenermaßen gleicherweise ein nostalgisches)
Interesse wieder verstärkt zu der Westernthematik zurückgebracht hat.
Hiervon ausgehend begrüße ich es, daß
auch heute, im Oktober 1997, noch Fernsehwesternserien gezeigt werden. Derzeit
bietet sich folgendes Bild: Dr. Quinn
- Ärztin aus Leidenschaft ist in RTL
2 und in Super RTL zu sehen. In Kabel 1 reiten die Cartwrights in Bonanza noch immer für die Ponderosa und
Michael Landon muß sich auf Unsere[r] kleine[n] Farm, mit den Problemen eines weitaus unbedeutenderen
landwirtschaftlichen Betriebes auseinandersetzen. Erheblich romantischer und
abenteuerlicher geht es Samstagsvormittags (Kabel 1) im Pueblo de los Angeles
zu, wenn Duncan Regehr sich dort als Zorro
mit seinen Gegnern herumschlägt. Falls schließlich im Nachtprogramm von Kabel 1
ab und an eine Lücke klafft, so kann man hier Steve McQueen als Kopfgeldjäger (Wanted - Dead or Alive) Josh Randall seinem Beruf nachgehen sehen.
- Mögen er, Zorro, die Cartwrights und alle anderen Helden der
Fernsehwesternserien weiterhin über die Bildschirme reiten und damit ihre
Aufgabe im Unterhaltungsprogramm des Fernsehens erfüllen!
|
Titel/Originaltitel |
Original |
Hauptdarst. |
Deutsche Sendetermine |
Folgen,Länge etc. |
|
Rin-Tin-Tin |
USA |
Lee Aaker, Jim Brown, Joe Sawyer |
ARD 02.03.56-21.08.56 |
5 x 25 M |
|
Corky und der Zirkus |
USA |
Mickey
Braddock, Noah Beery jr., Robert Lowery, Guinn Williams, Billy Barty |
ARD
19.10.57; 03.11.57 |
2 x 25 M |
|
Fury - Die Abenteuer eines wilden Pferdes |
USA |
Bobby
Diamond, Peter Graves |
ARD
05.10.58-09.11.58 |
6 x 25 M |
|
Die Texasrangers - Aus der Geschichte einer berühmten
Polizeitruppe |
USA |
Willard
Parker, Harry Lauter |
ARD
02.05.59-12.11.59 |
4
x 25 M |
|
Union
Pacific |
USA |
Jeff Morrow,
Judson Pratt, Susan Cummings |
ARD
03.06.59-09.09.59 |
3 x 25 M |
|
Wilder
Westen Arizona |
USA |
Pat Conway,
Richard Eastman, Gil Rankin |
ARD
20.06.59-19.12.59 |
7 x 25 M[18] |
|
Casey Jones, der Lokomotivführer |
USA
|
Alan Hale
jr., Bobby Clark, Mary Laurence, Dub Taylor |
ARD
06.03.60-20.11.60 |
10 x 25 M |
|
Am Fuß der blauen Berge - Ein Film aus dem Wilden Westen |
USA |
John Smith,
Robert Fuller, |
ARD
19.03.60-19.11.60 |
8
x 50 M |
|
Wyatt
Earp greift ein |
USA |
Hugh O’Brian,
Mason Alan Dinehart, Denver Pyle |
ARD 08.10.60 |
1 x 25 M |
|
Ein Film der Zane-Grey-Serie [Zane Grey Theatre] ð Abenteuer im Wilden
Westen - Nach Erzählungen von Zane Grey [1967] |
USA |
|
ARD/2P[21] 26.04.62 |
1
x 25 Min [Drei Gräber] |
|
Bonanza |
USA
|
Lorne
Greene, Pernell Roberts, Dan Blocker, Michael Landon |
ARD
13.10.62-18.12.62 |
3
x 50 M |
|
Maverick
|
USA |
James Garner,
Jack Kelly, Roger Moore |
ARD/2P
08.12.62 |
1 x 50 M |
|
Gold in Alaska |
|
|
ZDF
02.09.63-18.11.63 |
12
x 25 M |
|
Der zweite Mann - Aus der Arbeit eines Hilfssheriffs |
USA |
Henry Fonda, Alan Case |
ARD 06.06.64-27.12.64 |
6 x 25 M; E 28% |
|
Cowboys |
USA |
Eric Fleming,
Clint Eastwood, Sheb Wooley, Paul Brinegar, Murdock Jones |
ARD
02.05.65-31.12.65 |
7 x 45 M; E 40% |
|
Roy
Bean - Ein Richter im wilden Westen |
USA
|
Edgar
Buchanan, Jack Beutel |
ARD 26.05.65-03.12.65 |
6 x 25 M; E 12% |
|
Der Mann ohne Colt. Geschichten aus dem Wilden Westen [Man
Without a Gun] |
USA
|
Rex
Reason, Mort Mills |
ZDF
04.01.66-29.03.66 |
13
x 25 M; E 38% |
|
Großer Adler - Häuptling der Cheyenne |
USA
|
Keith
Larsen, Keena Nomleena, Kim Winona |
ARD
03.01.67-28.11.67 |
13
x 25 M; E 23,5% |
|
Yancy Derringer |
USA
|
Jock
Mahoney, Kevin Hagen, X. Brands, Julie Adams |
ZDF
03.01.67-28.03.67 |
13
x 24 M; E 44% |
|
Bronco |
USA |
Ty Hardin |
ZDF
28.01.67-18.11.67 |
12 x 47 M; E 30% |
|
Rauchende Colts |
USA |
James Arness,
Amanda Blake, Milburn Stone, Ken Curtis |
ARD
04.06.67-01.10.67 |
7 x 45 M; E 33% |
|
Sergeant
Preston |
USA
|
Richard
Simmons |
ZDF
06.05.67-18.05.68 |
25
x 24 M; E 23% |
|
Der Mann ohne Namen |
USA
|
Robert
Horton |
ZDF
28.08.67-04.03.68 |
26
x 23 M; E 28% |
|
Abenteuer im Wilden Westen |
USA
|
Dick
Powell |
ZDF
31.08.67-22.02.68 |
26
x 24 M; E 29% |
|
Dr.
Bill Baxter, Arzt in Arizona |
USA
|
Rex
Allen |
ARD (WWF)
18.09.67-27.11.67 |
6 x 23 M |
|
Pistolen
und Petticoats |
USA |
Ann Sheridan,
Ruth McDewitt, Douglas V. Fawley |
ZDF
29.09.67-02.01.68 |
17 x 24 M; E
48% |
|
Der
Texaner |
USA |
Rory Calhoun |
ZDF 25.05.68-12.10.68 |
13 x 24 M; E 26% |
|
Eisenbahndetektiv
Matt Clark |
USA
|
Jim
Davis, Mary Castle; Kristine Miller |
ZDF 06.06.68-12.09.68 |
13 x 25 M; E 29% |
|
Geächtet |
USA
|
Chuck Connors,
Lola Albright, John Carradine |
ARD (WWF)
30.09.68-15.04.69 |
13 x 23 M |
|
Sing nicht, schiess! |
Italien |
Virgilio Savona, Tato Giacobetti, Felice Chiusano |
ZDF
08.02.69-05.07.69 |
8
x 50 M |
|
Flicka - Erlebnisse eines Jungen mit seinem Pferd |
USA |
Gene Evans,
Anita Louise, Johnny Washbrook |
ZDF
19.02.69-24.09.69 |
31
x 25 M |
|
High
Chapparal |
USA |
Leif Erickson,
Cameron Mitchell Mark Slade, Linda Cristal, Henry Darrow |
ZDF
11.03.69-31.03.70 |
26 x 48 M;
54% |
|
Der
Western-Held |
GB |
Richard
Mulligan, Mariette Hartley, Victor French |
ARD (WWF)
16.06.69-06.10.69 |
13 x 25 M |
|
Big
Valley |
USA |
Barbara
Stanwyck |
ZDF
07.09.69-01.11.70 |
61 x 46 M; E
4% [?] |
|
Westlich von Santa Fe |
USA |
Chuck
Connors, Johnny Crawford, Paul Fix |
ZDF
01.10.69-15.04.70 |
26
x 25 M; E 46% |
|
Lederstrumpf |
D/F |
Hellmut Lange, Pierre Massimi |
ZDF
25.12.69-28.12.69 |
4 x 90 M |
|
Die Monroes - Ein Familiengeschichte aus Wyoming |
USA
|
Michael
Anderson jr., |
ARD 02.10.70-22.07.71 |
12 x 50 M; E 15% |
|
Die Leute von der Shiloh Ranch |
USA |
James Drury,
Doug McClure; Lee J. Cobb, Roberta Shore; Gary Clarke |
ZDF
08.11.70-02.05.71 |
26 x 58 M; E 46% |
|
Hondo |
USA |
Ralph Taeger,
Noah Beery jr., Kathy Browne, Michael Pate |
ZDF 19.01.71-25.05.71 |
10 x 50 M; E 52% |
|
Lancer |
USA |
Andrew Duggan, Wayne Maunder, James Stacy, Elizabeth
Baur |
ARD 14.02.71-02.05.71 |
12 x 45 M; E 35% |
|
Cowboy in Afrika |
USA
|
Chuck Connors,
Tom Nardini, Ronald Howard, Gerald B. Edwards |
ARD (WWF)
22.06.71-17.08.71 |
9 x (2 x 25)
M[25] |
|
Wells
Fargo |
USA |
Dale
Robertson, William Demarest, Jack Ging, Virginia Christine |
ARD
(HR) 18.10.71-03.02.72 |
16
x (2 x 25) M[26] |
|
Novellen aus dem Wilden Westen |
D 1972 |
|
ARD (R ) 1972 |
13 x 25 M |
|
Von
Cowboys, Sheriffs und Banditen |
USA |
(1) Brian
Keith, John Dehner |
ZDF
15.03.72-11.04.73 |
53[27]
x 24 M; 38% |
|
Der
Letzte der Mohikaner |
GB[28] |
Tim Goodman,
Philip Madoc, Patricia Maynard, Joanna David, Andrew Crawford |
ARD 16.05.72-28.06.72 |
8 x 50 M; E 18% |
|
Stadt ohne Sheriff |
D
|
Uwe
Friedrichsen, Heidi Fischer, Heinz Baumann, Erik Schumann |
ZDF
04.12.72-25.06.73 |
26
x 25 M |
|
Sheriff
Cade |
USA
|
Glenn
Ford, Edgar Buchanan, Peter Ford |
ARD 15.12.72-08.06.73 |
13 x 45 M; E 47% |
|
Die Spur des Jim Sonnett |
USA
|
Walter
Brennan, Dack Rambo |
ZDF
16.05.73-26.09.73 |
20
x 24 M; E. 32% |
|
Alias
Smith and Jones |
USA |
Ben Murphy, Pete
Duel,, Roger Davis, James Drury, Edarl Holliman, J.D. Cannon |
ARD (WWF)
06.06.73-04.10.73 |
18 x (2 x 25)
M [29] |
|
Im
Wilden Westen |
USA |
John Payne |
ARD (R)[30] 08.11-73-18.04.74 |
12 x 25 M |
|
Diese
Pechvögel |
USA |
Ron Hayes,
Chill Wills, Patrick Wayne |
ARD (WWF)
09.01.74-03.09.74 |
13 x 25 M |
|
Kluge Cowboys leben länger[31] |
[USA 1959] |
Doug McClure,
William Windon, John Dehner, Susan Howard, Anna Vavarro |
ZDF
01.04.1974 |
1
x 55 M; E 27% |
|
Der Pfadfinder |
GB |
Paul Massie, John
Abineri, Jan Francis, Patrick Troughton, Windsor Davis |
ARD 16.02.75-11.03.75 |
5 x 55 M; E 25% |
|
Kung Fu |
USA |
David
Carradine, Philip Ahn, Luke Keye, Radames Pera |
ZDF
27.09.75-02.10.76 |
39 x 48 M; E 28% |
|
Die
Cowboys |
USA |
Diana Douglas,
Moses Gunn, Jim Davis, A. Martinez, Robert Carradine |
ZDF
20.10.75-29.12.75 |
11 x 24 M; E
16% |
|
Im
Wilden Westen |
USA |
Denver Pyle, |
ARD (WWF)
20.04.76-29.06.76 |
10 x 25 M |
|
Unsere
kleine Farm |
USA |
Michael
Landon, Karen Grassele, Melissa Gilbert, Melissa Sue Anderson, Lindsay Sidney
Greenbush |
ARD
30.05.76-15.08.76 |
1 x 85 M; |
|
In der neuen Welt |
USA
|
Bonnie
Bedelia, Kurt Russel, Donald Moffat, Gwen Arner, Scott Thomas |
ARD
(WWF)24.06.77-07.10.77 |
13
x (2 x 25) M [33] |
|
Der Wilde Westen |
USA |
Denver Pyle, |
ARD (SFB)
05.01.78-1985 |
65 x 23 M |
|
Der
Marshall von Cimarron |
USA |
Stuart Whitman,
Percy Herbert, Randy Boone, Jill Townsend |
ZDF
07.01.78-14.10.78 |
20
x 72 M; 13% |
|
Sheriff ohne Colt und Tadel |
USA
|
James
Garner, John Beck, Stuart Margolin, Margot Kidder, Fran Ryan |
ARD
(WWF) 01.07.78-19.08.78[34] |
8
x 40 M |
|
Die Küste der Ganoven |
USA |
William Shatner,
Doug McClure, Richard Kiel, Dave Turner |
ZDF
05.08.78-23.09.78 |
6
x 48 M; 18% |
|
Erwachendes
Land |
USA |
Elizabeth Montgomery,
Hal Holbrook, Jane Seymour, Steven Keats, Tony Mockus |
ZDF
28.03.79-06.06.79 |
6
x 43 M; 26% |
|
Der
Mann in den Bergen |
USA
|
Dan
Haggerty, Denver Pyle |
ARD
12.08.79-14.11.79 |
13
x 45 M; E 21% |
|
Josh |
USA |
Steve McQueen |
ZDF
20.10.79-13.09.80 |
26
x 24 M; E 10% |
|
Der
Weg nach Oregon |
USA |
Rod Taylor, Darleen
Carr, Charles Napier. Andrew Stevens, Tony Becker |
ZDF 23.12.79-10.02.80 |
7 x 42 M; E 26% |
|
Mein Freund Winnetou |
F/D |
Pierre
Brice, Ralf Wolter, Siegfried Rauch, Arthur Brauss, Gérard Buhr, Jena-Claude
Deret |
ARD (R )1980 |
14 x 25 M |
|
Prärieindianer |
USA 4 x 50 M |
Will Sampson,
Linda Redfearn, Henry Darrow |
ZDF 07.01.81-26.01.81 |
8 x 23 M; E 12% |
|
Der lange Treck |
USA
|
Robert
Preston, Rosemary Harris, Ben Murphy, Brian Kervin, Jimmy van Patten |
ZDF 02.01.82-17.04.82 |
16 x 42 M; E. 30% |
|
Bret
Maverick |
USA 1981-82 |
James Garner,
Ed Bruce, Ramon Bieri, Richard Hamilton, David Knell |
ZDF
01.02.84-30.05.84 |
18 x 46 M; E
18%[37] |
|
Colorado
Saga |
USA |
Robert Conrad,
Richard Chamberlain, David Janssen, Raymond Burr, Sally Kellermann |
ARD 07.07.84-15.12.84 |
24 x 45 M; E 11% |
|
Das Geheimnis des weißen Büffels |
USA |
Robert Beltram, Devon Ericson, Victoria Racimo, Nick
Ramus, James Renar |
ZDF 07.04.85-05.05.85 |
5 x 45 M; E 10% |
|
Kampf
um Yellow Rose |
USA |
Sam Elliott,
David Soul, Edward Albert, Noah Beery jr. |
Sat1 1987/88 |
22 x 45 M |
|
Daniel
Boone[39] |
USA |
Fess Parker,
Darby Hinton, Patricia Blair, Veronica Cartwright |
Sa1
09.10.89-? |
135 x 24 M |
|
Shane |
USA |
David
Carradine, Jill Ireland, Tom Tully |
PRO7 05.03.90-? |
16 x 50 M |
|
Young Riders - 7 für die Gerechtigkeit |
USA |
Ty Miller,
Greg Rainwater, Josh Brolin, Travis Fine, Steve Baldwin |
ARD
12.09.91-? |
21 x 45 M |
|
Zorro - Der Schwarze Rächer |
USA
|
Duncan
Regehr, Patrice Camhi, James Victor, Michael Tylo, |
Sat1
04.01.92-? |
88 x 25 M |
|
Zorro |
USA |
Guy Williams,
Henry Calvin, Gene Sheldon |
RTL2
19.10-94-08.02.95 |
78 x 25 M |
|
Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft |
USA |
Jane
Seymour, Joe Lando, Chad Allen |
RTL2
? -11.02.1996 |
? |
|
Die Abenteuer des Brisco County Jr. |
USA |
Bruce
Campbell, Julius Carry, Christian Clemeson |
Pro7 ? - 16.01.96 |
? |
|
Lederstrumpf |
Kanada |
Lee Horsley,
Rodney A. Grant, Lynda Carter |
RTL2
06.01.96-09.03.96 RTL2 22.06.96-22.07.96 RTL2 25.01.97-14.06.97 |
P,
9 x 45 M |
(Der obige Beitrag erschien erstmals 1997 in Studies in the Western.
Für die Online-Fassung wurde nur das Layout angepasst.)

[1] Diese egozentrische Bemerkung zu
Beginn bitte ich zu verzeihen - sie hat jedoch ihren Grund, auf den ich später
zurückkommen werde.
[2] Die Thematik der Westernserien im
deutschen Fernsehen ist bislang von der mediengeschichtlichen Forschung nicht
aufgegriffen worden. Der folgende Beitrag versteht sich somit als erster
Überblick.
[3] Eine Übersicht über die in deutschen
Fernsehprogrammen gezeigten Westernserien, mit Angaben zu den Originaltiteln,
Hauptdarstellern, Sendeterminen, Anzahl der Folgen etc. findet sich im Anhang.
[4] In
Ronald Jackson: Classic TV Westerns. A
Pictorial History. New York 1994 wird
die Serie nicht erwähnt.
[5] HÖR
ZU, Januar 1961
[6] HÖR
ZU, Januar 1963
[7] HÖR
ZU, Oktober 1962
[8] HÖR
ZU, Juni 1968
[9] Leider konnte nicht geklärt werden, um
welche amerikanische Serie es sich hier handelte.
[10] HÖR
ZU, September 1963.
[11] HÖR
ZU, August 1970.
[12] HÖR
ZU, November 1970.
[13] Vgl. auch: Joe Hembus: Western von gestern. München 1978.
[14] HÖR
ZU, März 1969.
[15] M = Minuten; W = Wiederholung; E =
durchschnittliche Einschaltquote.
[16] Lt. Irmela Schneider/Christian W.
Thomsen/Andreas Nowak (Hrsg.): Lexikon
der britischen und amerikanischen Serien, Fernsehfilme und Mehrteiler in den
den Fernsehprogrammen der Bundesrepublik Deutschland. Bde. 1-3. Berlin
1991, Bd. 1, S. 33 handelt es sich bei der Originalserie um „The Lone Ranger“ und evtl. zum Teil auch
um The Range Rider.
[17] Lt. Klünder 78-87, insgesamt 28 Folgen.
[18] Lt. eigenen Unterlagen 6 Folgen.
[19] Jeweils 2 Folgen hintereinander gezeigt.
[20] Jeweils 2 Folgen hintereinander gezeigt;
lt. Klünder 78-87 insgesamt 19 Folgen.
[21] In HÖR ZU als 2. Programm bezeichnet,
wahrscheinlich Versuchsendungen vor der offiziellen Gründung des ZDF.
[22] Lt. Schneider..., Bd. 2, S. 160: 10
Folgen.
[23] Jeweils durch einen Werbeblock
unterbrochen.
[24] Jeweils durch einen Werbeblock
unterbrochen.
[25] Jeweils zweigeteilt um 18.05 und 19.25
Uhr.
[26] Jeweils zweigeteilt um 18.05 und 19.25
Uhr.
[27] Lt. Schneider 52 Folgen.
[28] In den USA innerhalb der Reihe
‘Masterpiece Theatre’ gezeigt.
[29] Jeweils zweigeteilt um 18.05 und 19.25
Uhr.
[30] R = Regionalprogramm.
[31] Lt Schneider ..., Bd. 2 S. 170: neusynchronisierte
Einzelfolge der Serie als Persiflage, OT?: Halfway back from Hell (1.10.1959),
R: Michael Caffey, D Alvin Sapinsley u Esaah Etlam.
[32] Lt. Klünder 73-77, Originaltitel: Cowboy
G-Men, 16 Einzelfolgen.
[33] Jeweils zweigeteilt um 18.05 und 19.25
Uhr.
[34] Lt. Klünder 73-77, in anderen
Regionalprogrammen ab 1975, insgesamt 13 x 50 M.
[35] Miniserie R: Boris Sagal; D James Lee
Barrett; Romanvorlage: Conrad Richter.
[36] Lt. Schneider... Bd. 2, S. 185, zunächst
von der BBC in GB ausgestrahlt.
[37] Jeweils durch einen Werbeblock
unterbrochen.
[38] Literaturvorlage: Hanta Yo von Ruth Beebe Hill, R. Richard T. Heffron.
[39] Etliche Folgen der Serie wurden zuvor
schon im Fernsehen der DDR gezeigt.
[40] Lt. Klünder 90, ursprünglich im ZDF.